13.02.2015

Schneller Kuchen mit Datteln und Sultaninen

Hier herrscht ständig Krankenlager zur Zeit...erst war mein Sohn krank, dann ich, jetzt wieder mein Sohn...also machen wir uns es daheim gemütlich (bei dem ständig trüben Wetter nicht sooo schwer, nur mein Sohn ist traurig wegen seiner versäumten Fastnachtsfeier). Und wenn ich so zuhause bin, muss ich doch meist etwas backen. Diesmal waren noch Datteln von den Energiebällchen übrig, also habe ich diese kurzerhand für einen schlichten, schnell gebackenen und doch sehr schmackhaften Kuchen verwendet. Der Kuchen kommt mit wenig Zucker aus, da die Trockenfrüchte ihn schon süßen. Und auch wenn ich gar nicht so ein Sultaninen-Fan bin: Der Kuchen war ruckzuck verspeist!




Dattel-Sultaninen-Kuchen

Ihr benötigt für eine kleine Blechform

100g ungeschwefelte Sultaninen, 50g entsteinte Datteln, 1 Teelöffel Natron, 50g Butter oder Margarine, 50g Rohrzucker, 2 Eier, 200g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 2 Teelöffel Backpulver

Die Sultaninen, die Datteln und das Natron mit kochendem Wasser übergießen und etwa 20 Minuten quellen lassen, dann durch ein Sieb das Wasser abgießen. Die Trockenfrüchte pürieren. Mehl mit Backpulver vermischen. Butter oder Margarine mit den Eiern und dem Zucker gut vermischen, dann die Mehlmischung hinzufügen und zum Schluss die Sultaninen-Dattelmischung unterrühren. 

Eine kleine Blechform fetten und den Teig flach einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 25 Minuten backen. 


Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei!


Ich wünsche Euch ein schönes Fastnachts-Wochenende!

Eure Katja 

11.02.2015

Vegane Sojanka & ein Stück Vergangenheit

Letzte Woche war ich ein paar Tage in Berlin! 

Zu (West)-Berlin und der Reiserei gehörte damals auch immer der Transit durch die ehemalige DDR, und auch heute fahren wir ja immer durch die neuen Bundesländer. Damals hatte man leider nicht die Möglichkeit, von der Autobahn abzufahren, was ja heute zum Glück anders ist und so entdecken wir immer Neues auf der Strecke!

An Weihnachten auf der Fahrt in die Hauptstadt waren meine Männer zum Beispiel ganz traurig, in Thüringen keine Thüringer Rostbratwurst zu bekommen, da ein traditioneller Imbiss einer neuen Autobahnabfahrt zum Opfer fiel. Nun hatte ich aber herausgefunden, dass es diesen Imbiss neu gibt (für Fans der Thüringer Küche, Facebook hier). Für Vegetarier gibt es Salat oder die typischen Kartoffelspezialitäten. 

Diesmal habe ich allerdings mal eine Suppe probiert, die typisch für die Region bzw. die osteuropäische Küche ist: Die Soljanka. Und auch wenn ich die Fleischbeilage nicht mitgegessen habe, so hat sie mir doch so gut gefallen, dass ich mir überlegt habe, sie daheim einmal vegetarisch/vegan zuzubereiten. 

Ich muss sagen, mir hat meine Variante dann sogar besser geschmeckt, und so wird dieses einfache, schnell zubereitete und leicht säuerliche Gericht eins, das ich sicher öfter kochen werde! 


Vegane Soljanka

Ihr benötigt für zwei bis drei Portionen

2 rote Paprikaschoten, 2 große Möhren, eine kleine Zwiebel, eine halbe Knoblauchzehe, ein Lorbeerblatt, 500g passierte Tomaten, eine kleine Dose Tomatenmark, 200ml Wasser, ein Esslöffel Gemüsebrühe, 8-9 kleine Cornichons, 175g Räuchertofu, ein Esslöffel milder Ajvar, Paprikapulver

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Paprika waschen, putzen und würfeln. Möhren schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch anbraten, Paprika hinzufügen, kurz mitbraten und mit den passierten Tomaten sowie dem Tomatenmark ablöschen. Wasser, Brühe und Lörbeerblatt hinzugeben, gut umrühren und bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen. Gurken und Tofu klein schneiden. Die Suppe mit einem Esslöffel Paprikapulver sowie dem Ajvar abschmecken. Gurken und Tofu hinzugeben, unterrühren und kurz erwärmen. 

Die Suppe ist auch laktose- und glutenfrei! 


Die Tage in Berlin waren ein paar aufregende Tage, ich hatte nach langer, langer Zeit meine Verwandschaft mal wiedergesehen, war im Süden der Stadt, wo ich aufgewachsen bin, unterwegs, habe Erinnerungsstücke von meinem Vater geerbt und wurde dadurch nochmal mit der Kindheit/ Vergangenheit konfrontiert, was ich auch sehr spannend fand. So ist unter anderem ein altes Tagebuch und auch ein Fotoalbum aufgetaucht, das mein Vater in jungen Jahren geführt hat. Ich war ganz begeistert von seinen alten Berlin-Fotos! Schaut mal!





Das war noch ein ganz anderes Berlin!

Eure Katja

09.02.2015

Energyballs - eine superschnell zubereitete Nascherei

Ich muss zugeben, ich nasche wirklich gern. Und am liebsten helle Schokolade. Nun wollte ich mal eine gesündere Alternative ausprobieren und habe kleine Energie-Kugeln zubereitet. Sie sind auch süß, stecken aber noch voller Nährwerte und sind in Maßen genossen hervorragend für das kleine Leistungstief am Vor- oder Nachmittag geeignet! 


Ihr könnt sie nach Eurem Geschmack zubereiten, als Faustregel gilt: ein Teil Nüsse, zwei Teile Trockenfrüchte. Zum Verfeinern eignet sich zum Beispiel Zimt oder auch Vanille. Ihr könnt sie pur genießen oder in gehackten Nüssen nach Wahl wälzen. Unten findet ihr mein Lieblingsrezept! 


Energy-Balls

Ihr benötigt für etwa 8 Stück

60g Bio-Datteln, 20g Trockenpflaumen, 20g getrocknete Aprikosen, 25g Cashewnüsse, 25g ganze Mandeln, einen Teelöffel Wasser, Kokosraspeln zum Wälzen

Die Nüsse klein hacken und mit den Trockenfrüchten und dem Wasser im Mixer zu einer klebrigen Masse verarbeiten (geht auch mit dem Pürierstab, allerdings nicht so gut). Von der Masse kleine Stücke abnehmen und zu Kugeln formen, diese in Kokosraspeln wälzen.

Halten sich im Kühlschrank ein paar Tage! 

Die Energyballs sind laktose- und glutenfrei und auch vegan! 


In kleinen Pralinenförmchen eignen sie sich auch gut als Mitbringsel! 



Bleibt gesund, hier sind gerade viele krank, ich auch, wird aber schon wieder.

Eure Katja 

06.02.2015

Müsliriegel, die nur leicht süß sind und nicht zerfallen!

Ich finde es immer ein wenig tricky, Müsliriegel selber zu machen, geht Euch das auch so? Oftmals schmecken sie durch den hohen Honiganteil (damit die Zutaten zusammenhalten) viel zu süß und außerdem zerfallen sie, wenn man versucht, die Riegel in Stücke zu schneiden. So erging es mir jedenfalls jedes Mal. Nun habe ich ein Rezept zusammengestellt, das ein wenig wie Keks, zugleich aber auch Müsliriegel ist. Das Ergebnis: ein Riegel, der nicht so süß ist und beim Schneiden die Form behält! 



Neulich haben wir uns den Nachbarshund ausgeliehen und sind durch die Weinberge gelaufen, denn endlich hatte es bei uns auch mal geschneit und zudem kam die Sonne raus - die lässt sich in letzter Zeit sehr, sehr selten blicken. 




Die Riegel hatte ich als Snack dabei, sie lassen sich auch gut mitnehmen! 


Müsliriegel 

Ihr benötigt für ca. 10 Stück

100g Butter oder Margarine, 50g Honig (wer es süßer mag nimmt mehr), 80g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 100g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 100g Haferflocken, 30g gehackte Mandeln, 30g Cashewnüsse, 20g Kokosraspeln, 30g Rosinen

Aus Butter oder Margarine, Honig, Mehl, Ei und gemahlenen Mandeln einen Teig rühren. Die Cashews hacken und mit den übrigen Zutaten untermischen. 

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ihn mittels Klarsichtfolie und einem Nudelholz dünn ausrollen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 15 Minuten backen, bis er leicht bräunt. 

Die Riegel mit einem Pizzaschneider oder Messer noch warm schneiden und abkühlen lassen. 

Mit milchfreier Margarine laktosefrei!

Ihr könnt die Riegel natürlich variieren, nehmt statt Rosinen getrocknete Cranberries oder klein geschnittene, getrocknete Aprikosen. Auch getrocknete Erdbeeren sind denkbar. Als Nüsse eignen sich auch Haselnüsse. Oder mischt Sonnenblumenkerne/Kürbiskerne unter! 

Diese Riegel schmecken auch Kindern als Snack sehr gut! 


Eure Katja

02.02.2015

Green Smoothies - für Einsteiger und die Kindern schmecken

Green Smoothies sind definitiv im Trend. Sie verheißen eine schönere Haut, weniger Celluite, einen Energieschub, Gewichtsabnahme und noch allerlei Positives. Ich stehe ja Ernährungstrends meist skeptisch gegenüber und bin immer der Meinung, eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch und auf den Körper hören reicht aus, um gesund und fit zu bleiben, außer man leidet an einer Allergie. Eine Freundin von mir schwört allerdings auf diese Smoothies, sie ernährt sich quasi davon. Gut, das wär jetzt nichts für mich, aber neugierig haben mich diese Drinks nun doch gemacht und so habe ich mal zwei ausprobiert.

Es gibt Varianten, die eine Mahlzeit ersetzen können. Diese hier sind eher als Zwischenmahlzeit oder als Vitaminkick während einer Mahlzeit geeignet. Und Vitamine schaden ja generell nicht! 


Oftmals ist die Gemüsezutat bei Green Smoothies Spinat. Als Faustregel gilt generell: Ein Teil grünes Gemüse (Spinat/ Salat/ Gurke/ Grünkohl..), ein Teil Obst (Banane/ Apfel/ Ananas/ Mango/ Beeren/ Orange/ Birne/ Weintrauben...) und etwas Flüssigkeit (Saft/ Wasser/ Mandelmilch...). Ihr könnt auch Joghurt verwenden. 



Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht, dieser Smoothie schmeckte kaum nach dem Spinat, sondern schön fruchtig mit einer leicht bitteren Note. Wer das nicht mag, lässt die Grapefruit weg und nimmt statt dessen einen Esslöffel Zitronensaft. 

Green Smoothie mit Grapefruit und Spinat

Ihr benötigt pro Person

Eine Handvoll Spinatblätter, eine Banane, den Saft einer Orange, eine halbe rosa Grapefruit, ein halber grüner Apfel

Den Spinat gut waschen, die Grapefruit filetieren, den Apfel waschen, entkernen und mit der Schale klein schneiden. Spinat, die Früchte und den Orangensaft in einen Mixer geben und gut vermischen oder mit dem Pürierstab zu einem Smoothie verarbeiten. Gleich genießen. 

Diese Variante ist vegan, laktose- und glutenfrei!

Für Einsteiger reicht es, die Zutaten mit einem Pürierstab zu vermischen, wer Smoothies öfter trinkt, für den lohnt die Anschaffung eines Standmixers. 


Die zweite Variante ist zwar nicht von der Farbe her grün, aber Spinat ist trotzdem enthalten. Dieser Smoothie ist fast ein wenig wie Eiscreme, sehr fruchtig und daher auch prima für Kinder geeignet! Mein Sohn war begeistert! 

Spinat-Beeren-Smoothie

Ihr benötigt pro Portion

Ein paar Spinatblätter, eine Handvoll tiefgekühlter Beeren, eine Banane, 2 große Esslöffel Vollmilchjoghurt, etwas Apfelsaft

Spinat gut waschen und mit den übrigen Zutaten in ein hohes Gefäß geben. Alles mit dem Pürierstab gut vermischen oder einen Standmixer benutzen, wer hat. Sofort genießen. 

Dieser Smoothie ist glutenfrei, alle mit einer Laktoseunverträglichkeit nehmen laktosefreien Joghurt, Veganer können Sojajoghurt nehmen. Wer keinen Spinat mag, lässt ihn hier einfach weg. 

Übrigens ist es sogar gut, den rohen Spinat in Kombination mit einem Milchprodukt zu sich zu nehmen, da die Oxalsäure in dem Spinat die Calciumaufnahme behindert und das so ausgeglichen werden kann. 


Habt ihr schon einmal Green Smoothies versucht?

Ich habe noch entdeckt, dass Susanne von la petite cuisine gerade ein Buch über Smoothies geschrieben hat, schaut mal hier, es gibt gerade auch drei Exemplare zu gewinnen! 

Eure Katja

31.01.2015

Kumquat-Muffins - Kumquats sind meine Neuentdeckung

Habt ihr schon einmal Kumquats gegessen? Neulich sind sie mir im Supermarkt in die Hände gefallen und ich hatte vorher irgendwie noch nie davon gehört. Auch wusste ich nicht, dass man diese Mini-Orangen samt Schale und Kernen verzehren kann. Das fand ich schon gewöhnungsbedürftig! Also habe ich lieber daraus wirklich tolle Muffins gebacken. Sie schmecken dezent nach Orange mit einer leichten Kumquatnote. Eine prima Kombination, wie ich finde!


Saison haben Kumquats übrigens wie Orangen, also bei uns in der Winterzeit. 


Kumquat-Muffins

Ihr benötigt für ca. 9 Stück

200g helles Mehl (Weizen oder Dinkel), ein Ei, den Saft von eineinhalb Orangen, die Schale einer Kumquat, 2 Teelöffel Backpulver, 70g Butter oder Margarine, 80g Rohrzucker, 125 Puderzucker, 3 Kumquats

Aus Mehl, Ei, Rohrzucker, dem Saft einer Orange, Backpulver und der Butter oder Margarine einen geschmeidigen Teig rühren. Die Kumquat waschen und die Schlae in ganz kleine Würfel schneiden, diese unter den Teig mischen. Eine Muffinform fetten oder mit Muffinförmchen auslegen, den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 20 Minuten backen. 

Puderzucker mit dem Saft dreier Kumquats (ich habe sie einfach mit der Hand ausgepresst) und etwas Orangensaft verrühren, dass eine feste Glasur entsteht. Die Muffins mit der Glasur bestreichen. 

Die Muffins sind mit milchfreier Margarine laktosefrei!



Eure Katja 

29.01.2015

Waldorfsalat - ein Klassiker mal vegan

Ein klassischer Wintersalat ist doch der Waldorfsalat! Sellerie hat von Januar bis März Saison, und deutsche Äpfel bekommt man aus der Herbstsaison auch noch zu kaufen. Ich habe mal eine ganz schlichte Variante des Salates mit einer veganen Mayonnaise zubereitet. Um ehrlich zu sein, habe ich diese Mayonnaise das erste Mal ausprobiert und ich war wirklich überrascht, wie nahe der Geschmack an die "echte" herankommt. 


Waldorfsalat vegan

Ihr benötigt für zwei Portionen

Eine kleine Sellerieknolle, einen großen säuerlichen Apfel, Walnüsse nach Geschmack, 100ml Öl (z.B. Raps), 50ml Sojamilch, einen Teelöffel Senf, Zitronensaft, Salz

Die Sellerieknolle schälen, waschen und vierteln. In einem Topf Salzwasser kochen lassen, den Sellerie für 5 Minuten hineingeben, herausnehmen, abkühlen lassen. (Diesen Schritt könnt ihr überspringen und den Sellerie roh verwenden, ich finde ihn aber so aromatischer)

Den Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Stifte schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Den Sellerie ebenso in Stifte schneiden. Die Walnüsse klein hacken. 

Öl, Sojamilch, Senf, ein wenig Salz und einen Teelöffel Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab gut vermischen. 

Den Sellerie, den Apfel und die Walnüsse mit der veganen Mayonnaise (Menge nach Geschmack) vermischen und am besten gleich servieren. 

Diese Variante ist auch laktose- und glutenfrei!


Wer lieber die klassische Variante möchte, nimmt normale Mayonnaise mit Joghurt vermischt als Dressing oder auch Creme Fraiche!

Ihr könnt den Salat auch zusätzlich noch mit Weintrauben, Ananas, Camenbert oder Clementinen verfeinern! 

Alles in allem ein gesunder Snack oder eine schöne Beilage, z.B. zu Tofubratlingen. 


Welche Variante des Salates bevorzugt ihr?

Eure Katja