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24.12.2014

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest!


 Ich wünsche Euch ein glückliches und besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten!




Eure Katja

21.12.2014

Schokoladen-Mince-Pies als Weihnachtsdessert

In Großbritannien werden zu Weihnachten ja traditionell Mincepies gegessen. Mince leitet sich von der früheren Bezeichnung Mincemeat = gehacktes Fleisch ab, heute sind die Pies aber es ein süßes Gebäck und mit getrockneten Früchten und Nüssen gefüllt. Mincepies gelten auch als Lieblingsmahl des Weihnachtsmannes, deswegen stellt man oft welche an den Kamin. 

Das hat mich dazu inspiriert, auch mal welche zu backen, als Dessert- Tipp für die Weihnachtstage. Ich habe mich für eine Beerenmischung und Mandeln als Füllung entschieden. Um dem ganzen einen besonderen Touch zu geben, habe die den Deckel der Pies mit einem Keksstempel verziert. Schön wäre auch ein "Merry Christmas"- Stempel, aber leider waren diese bei uns ausverkauft.

Die Pies habe ich übrigens ganz einfach in einer Muffinform zubereitet.  



Schokoladen-Mince-Pies

Ihr benötigt für 6 Stück

300g Mehl, 100g Puderzucker, 30g ungesüßtes Kakaopulver, 150g Butter oder Margarine, 1 Ei, 1 Prise Ingwer, 1 Prise Salz

für die Füllung: eine Packung (125g) Beerenmischung, getrocknet (z.B. von Rossmann), den Saft von zwei Mandarinen, ein Esslöffel, brainer Zucker, 10g gehackte Mandeln. 

Die Mandarinen auspressen. Den Saft mit dem braunen Zucker und den Trockenfrüchten mischen, etwa eine Stunde leicht quellen lassen. 

Aus Mehl, Puderzucker, Kakaopulver, Butter oder Margarine, dem Ei und den Gewürzen einen Mürbeteig kneten, das geht am besten mit den Händen. In Folie gewickelt eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Ein Muffinblech zur Hälfte fetten. Von dem Teig ein kleines Stück abnehmen und zur Kugel formen. Diese flach drücken und in eine Muffinmulde legen, so dass der Boden vom Teig bedeckt ist und die Ränder ebenfalls, in der Mitte aber ein Hohlraum ist (quasi wie ein Schälchen). Mit den fünf anderen Muffinmulden ebenso verfahren. 

Von der Füllung den überschüssigen Saft abgießen und die Früchte mit den Mandeln mischen. Die Füllung in die Teigvertiefungen geben. 

Den restlichen Teig wiederum zu kleinen Kugeln formen, flach drücken und mittels eines Glases Kreise ausstechen, die die Größe der Muffinmulde haben. Diese ggf. bestempeln und auf die Füllung legen, leicht zusammendrücken. 

Im Ofen bei 180C ca. 30 Minuten backen. 

Unbestempelt könnt ihr sie noch mit Zuckerguss bestreichen, dann sind sie etwas süßer. 

Am besten frisch servieren!

Alle mit Laktoseunverträglichkeit nehmen milchfreie Margarine! 


Mir schmecken diese Törtchen gut, da sie schlicht und auch nicht sehr süß sind!

Wer keine Trockenfrüchte mag, für den habe ich noch einen Tipp: einfach den Teig zubereiten und diesen wie ein Schälchen in die Muffinform geben (siehe Schritt eins oben), ohne den Deckel. Dann backen, schon habt ihr ein essbares Schälchen aus Schokoladenteig, das wunderbar mit einer Kugel Eis gefüllt werden kann! 


Eure Katja

16.12.2014

Lebkuchenbrot - ein nicht so süßer Weihnachtskuchen

Wenn draußen so ein richtig ungemütliches, nasskaltes Dezemberwetter ist, so ist es doch etwas Herrliches, es sich daheim gemütlich zu machen! Und dann vielleicht zur Kaffeezeit einen heißen Kakao und ein leckeres weihnachtliches Gebäck zu genießen. 

Ich habe uns einen heißen Kakao gekocht und dazu Lebkuchenbrot gebacken. Für den Kakao habe ich Hafermilch verwendet - so ist er auch für Veganer geeignet! Hafermilch ist meine Entdeckung des Jahres! Ich fand den ersten Schluck wirklich gewöhnungsbedürftig, aber seitdem möchte ich sie nicht mehr missen, besonders warm schmeckt sie mir zu gut! (Kleiner Tipp: die beste Sorte ist meiner Meinung nach die eines Herstellers, der auch bekannt für Haferflocken ist...)

Zu dem Kakao passt wunderbar dieses würzige Lebkuchenbrot. Ich finde den Namen absolut passend, denn es ist tatsächlich eine Mischung aus Kuchen und Brot, süßlich und würzig wie Kuchen, aber von der Konsistenz nicht so locker und auch nicht so saftig wie Kuchen, sondern Brot ähnelnd, mit einer knusprigen Kruste. Ich finde es klasse! 



Lebkuchenbrot

Ihr benötigt

325g Dinkel-Vollkornmehl, 50g helles Dinkelmehl (oder nur helles Dinkelmehl, dann wird das Brot feiner), 125g Butter oder Margarine, 100g Zuckerrübensirup, 80g braunen Zucker, 2 Teelöffel Lebkuchengewürz, 1 Ei, 1 Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver, 2 Esslöffel Milch, eine Prise Salz

Margarine oder Butter mit dem Sirup und dem braunen Zucker sowie der Prise Salz cremig rühren, das Ei unter Rühren hinzufügen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Kakao mischen, mit der Milch unter die Eimischung rühren. In eine gefettete Kastenform geben und im Ofen bei 180C etwa eine Stunde backen. 

Alle mit einer Laktoseunverträglichkeit verwenden milchfreie Margarine und laktosefreie Milch oder Hafermilch!



Eure Katja

10.12.2014

Bratapfel - über dem Feuer, mit Kokos und andere Variationen

Am Wochenende haben wir mal die wenigen Sonnenstrahlen genutzt, um im Garten Äpfel über dem Feuer zu rösten. Das macht Kindern besonders Spaß! Wichtig ist, die Äpfel nicht in die Flammen zu halten, sondern nur in der Wärme zu garen, sonst werden sie schwarz und das schmeckt nicht und ist auch nicht gerade gesund. 




Geröstete Äpfel 

Ihr benötigt

Äpfel, Äste, einen Feuerkorb, ggf. Zucker, Zimt, Butter

Die Äpfel auf einem Stock spießen (ich habe Äste von einem Apfelbaum genommen) und drehend über dem Feuer braten lassen. Wer mag, anschließend mit etwas Butter bepinseln und in Zimtzucker wälzen. Nochmals kurz über das Feuer halten, damit der Zucker leicht karamellisiert.  



Wenn die Äpfel zu dunkel werden oder wer - wie ich - die geröstete Schale nicht mag, schält die warmen Äpfel hinterher einfach und bestreut sie mit etwas von der Zucker-Zimt-Mischung - oder isst sie einfach pur. Oder röstet sie nicht direkt am Feuer, sondern legt sie in Alufolie eingewickelt in die Glut. 

Und wem die ganze Sache zu rauchig ist oder wer keinen Feuerkorb/Garten besitzt, für den habe ich eine klassische Alternative: Bratäpfel aus dem Ofen!
Ihr könnt einfach die ungeschälten Äpfel in eine Auflaufform geben und im Ofen bei 150C backen, bis sie leicht aufplatzen. Dann die Bratäpfel ebenfalls schlicht mit Zimtzucker bestreuen und servieren. 

Oder ihr füllt sie, ich habe mal eine einer Kokos-Marzipan-Füllung zubereitet. 


Kokos-Marzipan-Bratapfel

Ihr benötigt pro Apfel

einen großen, säuerlichen Apfel, ein Eiweiß, eine Marzipankartoffel, 3 Esslöffel Kokosraspeln, 1 Teelöffel Zucker 

Das Eiweiß mit dem Zucker zu steifen Schnee schlagen. Kokosraspeln und die klein gewürfelte Marzipankartoffel mit der Gabel unterheben. Bei dem Apfel einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. In die Mitte etwas von der Makronenfüllung geben, die restliche Masse im Förmchen auf dem Boden verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 150C ca. 20min backen.

Diese Variante ist laktose- und glutenfrei! 

Weitere Favoriten von mir für Bratäpfel sind auch 

klassisch: Marzipanrohmasse mit ein wenig Zimt, gehackten Mandeln und Rosinen vermischt , dazu Vanillesoße oder Vanille-Eis

Vanillepudding, bestreut mit in Butter & Honig angerösteten Mandeln 

schlicht mit Mohnback

mit in der Pfanne in Butter und mit braunem Zucker und gehackten Nüssen angerösteten Haferflocken, dazu ggf. ein Klecks geschlagene Sahne


Eure Katja

05.12.2014

Helgoländer Plätzchen - schlicht und würzig


Die Zeit der Weihnachtsmärkte hat ja wieder begonnen! Wir waren am Wochenende bei uns im Nachbarort, ein kleiner, aber sehr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, die sind mir eh die liebsten! Dort macht jedes Jahr die örtliche Bäckerei ihre Backstube auf und man kann frischen Lebkuchen, Brot aus dem Ofen und allerlei verschiedene Plätzchen kaufen. Zu schön! Dieses Jahr gab es auch wieder etwas zum Probieren: Helgoländer Plätzchen. Helgoländer Plätzchen? Hatte ich noch nie vorher gehört, aber nach ein wenig Recherche habe ich ein Rezept zusammengebastelt, und die Kekse schmecken sehr ähnlich wie die aus der Backstube! Ich liebe ja die schlichten, einfachen Plätzchen. 


Helgoländer

Ihr benötigt für etwa 20 Plätzchen

90g Butter oder Margarine, 40g Zucker, je 15g Zitronat/Orangeat, 15g gehackte Mandeln, 130g Mehl, 1/4 Teelöffel Hirschhornsalz und 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz

Die Butter oder Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Zitronat und Orangeat noch feiner hacken und mit den Mandeln untermischen. Das Mehl hinzugeben und kurz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Den Teig zu einer Rolle formen und Scheiben abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180C ca. 15 Minuten backen. 

Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei und vegan! 



Eure Katja 

01.12.2014

Marzipankartoffeln - so leicht selbst gemacht

Heute habe ich noch eine Nascherei mit Mandeln für Euch, ein Klassiker! Nüsse gehören ja auch irgendwie in die Weihnachtszeit, ich muss da immer an den Spruch denken: Apfel, Nuss und Mandelkern..., ihr wisst schon. Lange habe ich kein Marzipan mehr selber gemacht, dabei schmeckt es viel besser als das gekaufte und ist im Nu zusammengemischt! 


Marzipankartoffeln

Ihr benötigt

100g gemahlene, blanchierte Mandeln, 100g gesiebten Puderzucker und 2-3 Esslöffel Flüssigkeit, z.B. 

Rosenwasser (z.B. Apotheke)
abgekochtes Wasser
Orangenbütenwasser (z.B. Internet)
Orangensaft (für eine fruchtige Note)
Obstschnaps/Rum (wer es beschwipst mag)
gekochten Espresso (für Kaffeeliebhaber)

Alle Zutaten gut mit den Händen verkneten. 

Man kann auch noch in die schlichte Variante mit Wasser oder Rosenwasser etwas Bittermandelöl hinzufügen oder - für Pistazienmarzipan - 10g gehackte Pistazien unterkneten. 

Ich mag am liebsten die ganz schlichte Variante mit Mandeln, Puderzucker, Wasser. 

Aus der Masse kleine Kugeln formen und in ungesüßtem Kakaopulver wälzen. 


Auch nett als kleines Mitbringsel in der Adventszeit für einen Marzipanliebhaber. 


Ihr könnt aus der Rohmasse auch kleine Brote formen und diese mit Zartbitterkuvertüre überziehen - schon habt ihr Schokoladen-Marzipanbrote. Oder ihr färbt die Masse ein und formt kleine Figuren. 

Damit das Marzipan nicht so schnell austrocknet, am besten in einem feuchten Tuch für kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahren! Oder schnell aufessen :-)

Eure Katja

26.11.2014

Vegane Zimtsterne - Weihnachtsbäckerei

Habt ihr schon die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken? Jetzt, Ende November, geht es ja so richtig los mit der Weihnachtsbäckerei und ich habe noch einige Rezepte auf meiner Liste, die ich ausprobieren möchte. 

Da Zimtsterne eins meiner Lieblingskekse zur Weihnachtszeit sind, habe ich mal  - ganz im Trend - eine vegane Variante ausprobiert. Mein Sohn meinte, wenn vegan immer so lecker schmecken würde, wäre er ein Veganer:-) Und wirklich wahr, ich finde sie genauso gut wie die Rezepte mit Ei - saftig und nussig. 


Vegane Zimtsterne

Ihr benötigt

200g gemahlende Mandeln, 100g Marzipanrohmasse, Zitronensaft, 120g Puderzucker, Zimt

Die gemahlenen Mandeln in eine Schüssel geben und das Marzipan fein dazu reiben, anschließend einen Esslöffel Zitronensaft, drei Esslöffel Wasser, 80g Puderzucker sowie einen gestrichenen Esslöffel Zimt hinzufügen und mit den Händen (so geht es am besten) zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Diesen in Folie gewickelt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen und ihn im Anschluss zwischen zwei Stück Klarsichtfolie flach ausrollen (dann klebt er nicht). 

Sterne ausstechen und im vorgeheizten Ofen (das ist hier wichtig) bei 180C für 7 min backen. Backt man sie zu lange, werden sie hart! Nicht wundern, wenn die Zimtsterne noch weich aus dem Ofen kommen, sie härten nach. 

Einen Guss zubereiten aus dem restlichen Puderzucker, etwas Zimt und wenig Wasser, die Sterne damit bestreichen. 


Die Kekse sind auch ein prima Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit, die hübschen Tüten, den Zinkstern, den kleinen Teller und das Samtband habe ich bei La Fissima entdeckt! 



Eure Katja

22.11.2014

Schwedische kleine Gewürzkuchen

  Ich glaube, ich habe einen neuen Lieblings-Weihnachtskuchen! Dieser schwedische Gewürz-Rührkuchen ist schnell zubereitet und nur dezent gewürzt, ich finde ihn ganz wunderbar! 

Dabei konnte ich auch endlich mal mein Kuchenblech einweihen, das schon eine Weile auf seinen Einsatz wartete. Diese verschiedenen Formen sind gerade bei so schlichten Kuchen sehr dekorativ!  


Schwedischer Weihnachts-Gewürzkuchen

Ihr benötigt 

250g Margarine oder Butter, 1 Prise Salz, 4 Eier, 200g braunen Zucker, 350 Dinkel- oder Weizenmehl, 2 Teelöffel Backpulver, einen Esslöffel Zimt, einen halben Teelöffel Ingwerpulver, 100ml Milch 

Die Margarine oder Butter im Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Zucker mit den Eiern gut drei Minuten mit den Rührbesen eines elektrischen Handmixers schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und den Gewürzen mischen, unterrühren. Zum Schluß die Margarine oder Butter sowie die Milch dazugeben und alles kurz vermischen. 

In eine gefettete Form geben (es eignen sich quasi alle Formen) und bei 180C ca. 40 Minuten backen, je nach Formgröße. 

Nehmt ihr laktosefreie Milch und Margarine, ist er auch für alle geeignet, die unter einer Laktose-Unverträglichkeit leiden! 


Besonders gut passt zu diesem Kuchen ein Klecks Preiselbeersahne.

Dafür einen Becher Sahne mit etwas Puderzucker und einer Packung Sahnesteif steif schlagen und 3 Esslöffel Preiselbeeren aus dem Glas unterheben. 

Auch hier: ggf. laktosefreie Sahne verwenden. 


Leicht warm schmeckt der Kuchen am allerbesten! 

Eure Katja

19.11.2014

Spekulatiuskuchen - ein Klassiker mal weihnachtlich

Da ich sehrt gerne Käsekuchen mag, wollte ich mal eine weihnachtliche Variante ausprobieren, und so kam ich auf die Kombination mit Spekulatius. 

Dieser Kuchen hat einen hohen Quarkanteil und ist damit schön saftig! Der Spektualtiusboden gibt ihm eine weihnachtliche Note. Ich finde ihn ideal für alle, die gern Käsekuchen als auch Spekulatius mögen! 


Spekulatius-Käsekuchen

Ihr benötigt

250g Spekulatius, 750g Quark (Magerstufe oder 20% Fett), 300g Frischkäse (natur), 130g Zucker, 80g Dinkel-oder Weizengrieß, einen Bio-Vanillezucker, 
3 Eier, 20g Butter oder Margarine

Eine Springform fetten. Die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben, mit dem Nudelholz vorsichtig auf die Tüte schlagen, so dass die Kekse zerkrümeln. Die Spekulatiuskrümel auf dem Springformboden verteilen. 

Den Quark mit dem Frischkäse, Zucker, Dinkel-oder Weizengrieß, Bio-Vanillezucker und den Eiern gut verrühren. Die Butter oder Margarine schmelzen und untermischen. Die Quarkmasse auf die Spekulatius geben und im vorgeheizten Ofen bei 180C ca. 40 Minuten backen. 

Wer unter einer Laktoseunverträglichkeit leidet, nimmt laktosefreien Quark und Frischkäse sowie Margarine ohne Milchanteil! 


Eure Katja