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16.01.2015

Zweierlei Dinkel-Knäckebrote mit Kichererbsenaufstrich

Ich bin ein absoluter Knäckebrotfan! Allerdings sagen mir die gekauften Sorten häufig nicht zu, daher backe ich des öfteren welches selbst. Das ist gar nicht schwer! Hier mal zwei meiner Lieblingsvarianten. Aber Achtung, fängt man erst einmal an mit dem Knabbern, kann man kaum aufhören :-)


Kerniges Knäckebrot

Ihr benötigt für ein Blech

250g Dinkel-Vollkornmehl, 200g kernige Haferflocken, 40g Sonnenblumenkerne, 20g Kürbiskerne, 1-2 Teelöffel Salz, 2 Esslöffel Öl (kein Olivenöl), 300ml Wasser

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig dünn auf einen Bogen Backpapier ausrollen und mittels eines Messers oder Pizzarollers Rechtecke vorschneiden.

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 30 Minuten backen, bis die Scheiben leicht bräunen. 
Abkühlen lassen und auseinander brechen. 

Wenn die Scheiben zu dick sind, ggf. noch einmal wenden und auf der anderen Seite  nachbacken. 

***

Knäckebrot mit Sauerteig 

Ihr benötigt für ein Blech

130g helles Dinkelmehl, 130g Dinkel-Vollkornmehl, 25g Roggenmehl, 2 Esslöffel Öl (kein Olivenöl), 1-2 Teelöffel Salz, 100ml Wasser, 30g fertigen Sauerteig (z.B. von Seitenbacher)

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, diesen zugedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen, dann nochmals durchkneten. Den Teig dünn auf einen Bogen Backpapier ausrollen und mittels eines Messers oder Pizzarollers Rechtecke vorschneiden. Mit einer Gabel die Oberfläche leicht einstechen, sonst bildet das Knäcke Blasen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 30 Minuten backen, bis die Scheiben leicht bräunen. 
Abkühlen lassen und auseinander brechen. 

Wenn die Scheiben zu dick sind, ggf, noch einmal wenden und auf der anderen Seite  nachbacken. 

Beide Sorten sind vegan und laktosefrei!


Sehr gut passt dazu ein Kichererbsenaufstrich!

Schneller Kirchererbsenaufstrich

Ihr benötigt für zwei Portionen

Eine Dose Kichererbsen, eine Knoblauchzehe, 1-2 Esslöffel Olivenöl, frische Petersilie nach Geschmack, zwei Esslöffel Joghurt, Salz, Pfeffer

Die Kichererbsen abtropfen lassen und mit dem durchgepressten Knoblauch sowie dem Olivenöl in einem Topf kurz erwärmen, dabei umrühren, vom Herd nehmen und fein pürieren. Petersilie waschen, fein hacken und mit dem Joghurt unterrühren. 

Veganer lassen den Joghurt weg, alle mit einer Laktoseunverträglichkeit nehmen laktosefreien Joghurt. Der Aufstrich ist glutenfrei. 


Ein gesunder Snack für abends anstatt Chips & Co oder auch als kleine Zwischenmahlzeit! 

Eure Katja 

30.12.2014

Zweierlei Glücksschweinchen aus Brotteig

Bei uns laufen die Sylvestervorbereitungen auf Hochtouren! 

So habe ich für die Sylvesternacht und den Neujahrsmorgen zwei verschiedene Glücksschweinchen gebacken. Die einen sind aus einem hellen Brotteig und man kann sie auch wunderbar als kleinen Snack servieren, einfach Käsewürfel und Trauben in ein festeres Muffinförmchen füllen und die Brotschweinchen darauflegen. Andere Kombinationen wären Snacktomaten/kleine Mozzarellawürfel, Fetakäse/Oliven, Frischkäsebällchen, eingelegtes Gemüse (vegan/laktosefrei) usw. 

Zudem habe ich noch eine süße Variante gebacken. Sie schmecken besonders gut frisch oder nochmal kurz aufgebacken mit Marmelade oder einem anderen süßen Aufstrich. Auch prima als Frühstück am Neujahrsmorgen geeignet! 


Glückschweinchen aus süßem Brotteig

Ihr benötigt für 5 Stück 

300g Mehl (Dinkel oder Weizen), 1/2 Hefewürfel, 1/4 l lauwarme Vollmilch, 30g geschmolzene Butter oder Margarine, ein Ei, einen Esslöffel Zucker, eine Prise Salz

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Den Hefewürfel zerbröseln und in die Mulde geben. Etwas Wasser und einen Teelöffel Zucker hinzufügen und die Hefemischung mit einer Gabel zu einem Brei verrühren. Zugedeckt etwas 10 Minuten gehen lassen. Dann das Ei, den restlichen Zucker, die geschmolzene Butter oder Margarine, die Milch und die Prise Salz hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ggf. noch etwas Mehl/Milch hinzufügen. An einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und Schweinchen formen. Die Ohren und die Nase haften auch hier besser, wenn ihr sie mit ein wenig warmen Wasser anklebt. 

Die fertigen Schweinchen nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen, dann in den auf 180C vorgeheizten Backofen geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Mit laktosefreier Milch und Margarine auch für alle geeignet, die unter einer Laktoseunverträglichkeit leiden! 


Glücksschweinchen aus Brotteig 

Ihr benötigt für 5 Stück

350g Mehl (Dinkel oder Weizen), 200ml  lauwarmes Wasser, einen halben Hefewürfel, einen Teelöffel Salz, einen halben Teelöffel Zucker

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Den Hefewürfel zerbröseln und in die Mulde geben. Etwas Wasser und den Zucker hinzufügen und die Hefemischung mit einer Gabel zu einem Brei verrühren. Zugedeckt etwas 10 Minuten gehen lassen. Dann das Salz hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ggf. noch etwas Wasser oder Mehl dazugeben. An einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und Schweinchen formen. Die Ohren und die Nase haften besser, wenn ihr sie mit ein wenig warmen Wasser anklebt. 

Die fertigen Schweinchen nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen, dann in den auf 180C vorgeheizten Backofen geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Dieses Brot ist laktosefrei und vegan! 

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Eure Katja

09.12.2014

Maronenbrot - perfekt für die Winterzeit

Habt ihr schon einmal Brot mit Maronen gegessen? Das gab es neulich auf einem Weihnachtsmarkt zu kaufen und es hat uns allen hier so gut geschmeckt, dass ich unbedingt auch mal eins backen wollte. Mir persönlich schmeckt die selbst gebackene Variante sogar noch besser! Ein perfektes Winterbrot, das durch die Maronen leicht süßlich ist. 



Maronenbrot

Ihr benötigt 

200g Dinkel-Vollkornmehl, 350g Dinkelmehl, 80g gewürfelte Maronen (vorgekocht, vakuumverpackt), 1/2 Teelöffel Zucker, 1 Teelöffel Salz, einen Beutel Trockenhefe, 400ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, dann nochmals durchkneten und ggf. noch etwas Mehl hinzufügen, sollte der Teig zu sehr kleben. Den Teig zu einem Laib formen, diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zugedeckt nochmals eine Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 40 Minuten backen. 


Das fertige Maronenbrot schmeckt am besten warm mit frischer Butter und/oder kräftigem Käse. Ist das Brot abgekühlt, am besten in Scheiben schneiden und kurz auftoasten. 

Veganer nehmen milchfreie Margarine oder einen veganen Aufstrich, der passt auch prima, alle mit einer Laktoseunverträglichkeit milchfreie Margarine und laktosefreien Käse. Das Brot passt auch pur gut zu einer kräftigen Suppe. 


Eure Katja

05.12.2014

Helgoländer Plätzchen - schlicht und würzig


Die Zeit der Weihnachtsmärkte hat ja wieder begonnen! Wir waren am Wochenende bei uns im Nachbarort, ein kleiner, aber sehr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, die sind mir eh die liebsten! Dort macht jedes Jahr die örtliche Bäckerei ihre Backstube auf und man kann frischen Lebkuchen, Brot aus dem Ofen und allerlei verschiedene Plätzchen kaufen. Zu schön! Dieses Jahr gab es auch wieder etwas zum Probieren: Helgoländer Plätzchen. Helgoländer Plätzchen? Hatte ich noch nie vorher gehört, aber nach ein wenig Recherche habe ich ein Rezept zusammengebastelt, und die Kekse schmecken sehr ähnlich wie die aus der Backstube! Ich liebe ja die schlichten, einfachen Plätzchen. 


Helgoländer

Ihr benötigt für etwa 20 Plätzchen

90g Butter oder Margarine, 40g Zucker, je 15g Zitronat/Orangeat, 15g gehackte Mandeln, 130g Mehl, 1/4 Teelöffel Hirschhornsalz und 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz

Die Butter oder Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Zitronat und Orangeat noch feiner hacken und mit den Mandeln untermischen. Das Mehl hinzugeben und kurz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Den Teig zu einer Rolle formen und Scheiben abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180C ca. 15 Minuten backen. 

Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei und vegan! 



Eure Katja 

26.11.2014

Vegane Zimtsterne - Weihnachtsbäckerei

Habt ihr schon die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken? Jetzt, Ende November, geht es ja so richtig los mit der Weihnachtsbäckerei und ich habe noch einige Rezepte auf meiner Liste, die ich ausprobieren möchte. 

Da Zimtsterne eins meiner Lieblingskekse zur Weihnachtszeit sind, habe ich mal  - ganz im Trend - eine vegane Variante ausprobiert. Mein Sohn meinte, wenn vegan immer so lecker schmecken würde, wäre er ein Veganer:-) Und wirklich wahr, ich finde sie genauso gut wie die Rezepte mit Ei - saftig und nussig. 


Vegane Zimtsterne

Ihr benötigt

200g gemahlende Mandeln, 100g Marzipanrohmasse, Zitronensaft, 120g Puderzucker, Zimt

Die gemahlenen Mandeln in eine Schüssel geben und das Marzipan fein dazu reiben, anschließend einen Esslöffel Zitronensaft, drei Esslöffel Wasser, 80g Puderzucker sowie einen gestrichenen Esslöffel Zimt hinzufügen und mit den Händen (so geht es am besten) zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Diesen in Folie gewickelt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen und ihn im Anschluss zwischen zwei Stück Klarsichtfolie flach ausrollen (dann klebt er nicht). 

Sterne ausstechen und im vorgeheizten Ofen (das ist hier wichtig) bei 180C für 7 min backen. Backt man sie zu lange, werden sie hart! Nicht wundern, wenn die Zimtsterne noch weich aus dem Ofen kommen, sie härten nach. 

Einen Guss zubereiten aus dem restlichen Puderzucker, etwas Zimt und wenig Wasser, die Sterne damit bestreichen. 


Die Kekse sind auch ein prima Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit, die hübschen Tüten, den Zinkstern, den kleinen Teller und das Samtband habe ich bei La Fissima entdeckt! 



Eure Katja