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23.02.2015

Salziges Popcorn - eine leckere Knabberei

Wer auf den Faschingsumzügen war, der hat bestimmt auch einige von diesen Popcorn-Tütchen gefangen! Für meinen Geschmack sind sie allerdings viel zu süß! Ich habe heute eine Alternative für Euch - mein Lieblings-Popcorn!



Popcorn mit Himalaya-Salz

Ihr benötigt für eine mittelgroße Schüssel

Olivenöl, Popcornmais (ich verwende Bio), Himalaya-Salz (ein anderes geht auch)

Olivenöl in einen großen Topf geben, so dass der Topfboden dünn mit dem Olivenöl bedeckt ist und erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, so viele Maiskörner hinzugeben, dass wiederum der Boden bedeckt ist. Deckel auflegen und Herdplatte angeschaltet lassen. Nach kurzer Zeit platzen die Maiskörner auf. 

Das fertige Popcorn mit Himalaya-Salz bestreuen. 

Popcorn ist laktose- und glutenfrei sowie vegan! 


Eine fettärmere Variante zu Chips & Co!



Ich werde mal eine Schüssel Frust-Knabbern, denn mein Sohn ist zum dritten Mal innerhalb von ein paar Wochen richtig krank. Jetzt wird es doch Zeit für Frühling. 

 Eure Katja

06.02.2015

Müsliriegel, die nur leicht süß sind und nicht zerfallen!

Ich finde es immer ein wenig tricky, Müsliriegel selber zu machen, geht Euch das auch so? Oftmals schmecken sie durch den hohen Honiganteil (damit die Zutaten zusammenhalten) viel zu süß und außerdem zerfallen sie, wenn man versucht, die Riegel in Stücke zu schneiden. So erging es mir jedenfalls jedes Mal. Nun habe ich ein Rezept zusammengestellt, das ein wenig wie Keks, zugleich aber auch Müsliriegel ist. Das Ergebnis: ein Riegel, der nicht so süß ist und beim Schneiden die Form behält! 



Neulich haben wir uns den Nachbarshund ausgeliehen und sind durch die Weinberge gelaufen, denn endlich hatte es bei uns auch mal geschneit und zudem kam die Sonne raus - die lässt sich in letzter Zeit sehr, sehr selten blicken. 




Die Riegel hatte ich als Snack dabei, sie lassen sich auch gut mitnehmen! 


Müsliriegel 

Ihr benötigt für ca. 10 Stück

100g Butter oder Margarine, 50g Honig (wer es süßer mag nimmt mehr), 80g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 100g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 100g Haferflocken, 30g gehackte Mandeln, 30g Cashewnüsse, 20g Kokosraspeln, 30g Rosinen

Aus Butter oder Margarine, Honig, Mehl, Ei und gemahlenen Mandeln einen Teig rühren. Die Cashews hacken und mit den übrigen Zutaten untermischen. 

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ihn mittels Klarsichtfolie und einem Nudelholz dünn ausrollen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 15 Minuten backen, bis er leicht bräunt. 

Die Riegel mit einem Pizzaschneider oder Messer noch warm schneiden und abkühlen lassen. 

Mit milchfreier Margarine laktosefrei!

Ihr könnt die Riegel natürlich variieren, nehmt statt Rosinen getrocknete Cranberries oder klein geschnittene, getrocknete Aprikosen. Auch getrocknete Erdbeeren sind denkbar. Als Nüsse eignen sich auch Haselnüsse. Oder mischt Sonnenblumenkerne/Kürbiskerne unter! 

Diese Riegel schmecken auch Kindern als Snack sehr gut! 


Eure Katja

02.02.2015

Green Smoothies - für Einsteiger und die Kindern schmecken

Green Smoothies sind definitiv im Trend. Sie verheißen eine schönere Haut, weniger Celluite, einen Energieschub, Gewichtsabnahme und noch allerlei Positives. Ich stehe ja Ernährungstrends meist skeptisch gegenüber und bin immer der Meinung, eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch und auf den Körper hören reicht aus, um gesund und fit zu bleiben, außer man leidet an einer Allergie. Eine Freundin von mir schwört allerdings auf diese Smoothies, sie ernährt sich quasi davon. Gut, das wär jetzt nichts für mich, aber neugierig haben mich diese Drinks nun doch gemacht und so habe ich mal zwei ausprobiert.

Es gibt Varianten, die eine Mahlzeit ersetzen können. Diese hier sind eher als Zwischenmahlzeit oder als Vitaminkick während einer Mahlzeit geeignet. Und Vitamine schaden ja generell nicht! 


Oftmals ist die Gemüsezutat bei Green Smoothies Spinat. Als Faustregel gilt generell: Ein Teil grünes Gemüse (Spinat/ Salat/ Gurke/ Grünkohl..), ein Teil Obst (Banane/ Apfel/ Ananas/ Mango/ Beeren/ Orange/ Birne/ Weintrauben...) und etwas Flüssigkeit (Saft/ Wasser/ Mandelmilch...). Ihr könnt auch Joghurt verwenden. 



Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht, dieser Smoothie schmeckte kaum nach dem Spinat, sondern schön fruchtig mit einer leicht bitteren Note. Wer das nicht mag, lässt die Grapefruit weg und nimmt statt dessen einen Esslöffel Zitronensaft. 

Green Smoothie mit Grapefruit und Spinat

Ihr benötigt pro Person

Eine Handvoll Spinatblätter, eine Banane, den Saft einer Orange, eine halbe rosa Grapefruit, ein halber grüner Apfel

Den Spinat gut waschen, die Grapefruit filetieren, den Apfel waschen, entkernen und mit der Schale klein schneiden. Spinat, die Früchte und den Orangensaft in einen Mixer geben und gut vermischen oder mit dem Pürierstab zu einem Smoothie verarbeiten. Gleich genießen. 

Diese Variante ist vegan, laktose- und glutenfrei!

Für Einsteiger reicht es, die Zutaten mit einem Pürierstab zu vermischen, wer Smoothies öfter trinkt, für den lohnt die Anschaffung eines Standmixers. 


Die zweite Variante ist zwar nicht von der Farbe her grün, aber Spinat ist trotzdem enthalten. Dieser Smoothie ist fast ein wenig wie Eiscreme, sehr fruchtig und daher auch prima für Kinder geeignet! Mein Sohn war begeistert! 

Spinat-Beeren-Smoothie

Ihr benötigt pro Portion

Ein paar Spinatblätter, eine Handvoll tiefgekühlter Beeren, eine Banane, 2 große Esslöffel Vollmilchjoghurt, etwas Apfelsaft

Spinat gut waschen und mit den übrigen Zutaten in ein hohes Gefäß geben. Alles mit dem Pürierstab gut vermischen oder einen Standmixer benutzen, wer hat. Sofort genießen. 

Dieser Smoothie ist glutenfrei, alle mit einer Laktoseunverträglichkeit nehmen laktosefreien Joghurt, Veganer können Sojajoghurt nehmen. Wer keinen Spinat mag, lässt ihn hier einfach weg. 

Übrigens ist es sogar gut, den rohen Spinat in Kombination mit einem Milchprodukt zu sich zu nehmen, da die Oxalsäure in dem Spinat die Calciumaufnahme behindert und das so ausgeglichen werden kann. 


Habt ihr schon einmal Green Smoothies versucht?

Ich habe noch entdeckt, dass Susanne von la petite cuisine gerade ein Buch über Smoothies geschrieben hat, schaut mal hier, es gibt gerade auch drei Exemplare zu gewinnen! 

Eure Katja

06.12.2014

Rote Bete - als Risotto und als Chips

Mögt ihr Rote Bete? Sie ist ja nicht jedermanns Fall. Ich allerdings bin Fan von der roten Knolle, die voller Vitamine steckt und zu den klassischen Wintergemüsesorten zählt! 

Daher präsentiere ich Euch heute mein Lieblings-Essen mit Roter Bete - schnell zubereitet, gesund und sättigend. Und mal etwas Gesundes in der Weihnachtszeit! 


Rote Bete Risotto 

Ihr benötigt für 2 Portionen

Eine Schalotte, 120g Risotto-Reis, 3 Rote Bete Knollen (vorgekocht, vakuumverpackt), frischen Parmesan, Olivenöl, Salz, schwarzen Pfeffer, etwa 3/4l Gemüsebrühe

Die Schalotte klein würfeln und im heißen Olivenöl kurz anbraten. Den Reis hinzufügen, umrühren und mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, dabei weiterrühren. Der Reis sollte immer nur leicht von der Flüssigkeit bedeckt sein. Ist die Brühe eingekocht, weitere hinzugießen und rühren. So lange auf diese Weise verfahren, bis der Reis weich ist (das dauert etwa 20 Minuten), klein gewürfelte Rote Bete hinzufügen und umrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. 


Das Risotto mit frisch geriebenen Parmesan bestreut servieren. 

Veganer nehmen veganen Parmesan oder lassen ihn weg! Streng genommen ist Parmesan nicht vegetarisch, nehmt ggf. Emmentaler.


Und da ich auch noch eine frische Rote Bete Knolle gekauft hatte, habe ich noch Rote Bete Chips zubereitet. Ich war ganz begeistert, das geht wirklich schnell, ist superleicht und eine gesunde Knabberei! Bisher kannte ich Gemüsechips nur aus den USA, da mochte ich sie auch schon so gern. Die es hier zu kaufen gibt, haben mir bisher alle nicht so zugesagt. In Zukunft mache ich sie immer selbst! 


Rote Bete Chips

Ihr benötigt 

ein oder zwei frische Rote Bete Knollen, 2-3 Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Die Rote Bete schälen und waschen. In ganz dünne Scheiben schneiden (ggf, mit Einweghandschuhen - sie färben) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, so dass sie nicht übereinander liegen. Olivenöl mit Salz und Pfeffer mischen, dünn auf die Rote Bete Scheiben streichen (ich habe dafür einen Esslöffel benutzt). Im vorgeheizten Ofen bei 150C ca. 30-40 Minuten backen, bis sie knusprig sind. 


Eure Katja

16.11.2014

Quesadillas mit selbst gemachter Chilisauce

Kennt ihr Quesadillas? Wir haben sie in unserem Florida-Urlaub dieses Jahr oft im Restaurant gegessen. Jetzt habe ich mal welche selber zubereitet, das geht  superschnell und ist eine echte Alternative zu Pizza! 


Die Grundversion ist auch schon sehr lecker. 

Quesadillas

Ihr benötigt

Wraps (im Supermarkt)
mittelalten Gouda am Stück, gerieben
(Cheddar geht auch gut)


Einen Wrap in eine Pfanne legen (ohne Fettzugabe!) und mit dem Gouda bestreuen. Einen zweiten Wrap darauf legen und das Ganze erwärmen, dabei einmal wenden, bis beide Seiten leicht gebräunt sind und der Käse schmilzt. 


Ihr könnt die Füllung der Quesadillas beliebig variieren, hier meine Favoriten:

- klein geschnittene Frühlingszwiebel und Käse 

- klein geschnittene Frühlingszwiebel, Tomate und Käse

- die Wraps innen mit saurer Sahne bestreichen und dann den Käse darauf streuen

-  Hummus zubereiten: Kichererbsen aus der Dose mit Zitronensaft und etwas Tahin pürieren, mit Tomatenstücken, Paprikawürfeln und mexikanischer Salsa auf die Wraps geben (vegan)

- mit mexikanischer Salsa, Mais und Käse

- mit Champignons, Paprikawürfeln (beides kurz angebraten), Tomatenstücken, Mais und Käse


Dazu passt wunderbar eine selbst gemachte Chilisauce! 

Chilisauce

Ihr benötigt für eine mittelgroße Flasche

1/2 rote Paprikaschote, 1 Knoblauchzehe, 1 Schalotte oder kleine Erdzwiebel
1 rote Chilischote (ca. 12g), 80ml Reisessig (Asia-Abteilung im Supermarkt)
100g Zucker, 200ml Wasser

Die Paprika waschen, klein schneiden, Schalotte oder Erdzwiebel würfeln, Chilischote waschen und in Scheiben schneiden, zusammen mit der Knoblauchzehe in ein Gefäß geben und grob pürieren. 

Das Wasser, den Reisessig und den Zucker in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Chilimischung hinzugeben und unter Rühren aufkochen. Leicht köcheln lassen, dabei öfter mal umrühren, bis die Sauce eindickt (das dauert etwa 20 Minuten). Vom Herd nehmen, nochmals pürieren, kurz köcheln lassen und in mit kochendem Wasser ausgespülte Glasflaschen geben. Sofort verschließen! 

Quesadillas in die Chilisauce dippen und genießen! Passt auch gut zu asiatischen Gerichten. 


Eure Katja