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18.02.2015

Nervenkekse aus Dinkel - Auf den Spuren von Hildegard von Bingen

Habt ihr schon von Hildegard von Bingen gehört? Sie war zu Zeiten des Mittelalters eine Heilige der römisch-katholischen Kirche, erste Ärztin, Universalgelehrte, Dichterin, Komponistin und Naturforscherin. Nach Ihrer Zeit gerieten viele Ihrer Lehren in Vergessenheit, bis 1970 ein österreichischer Arzt sie wieder aufleben lies - im Zeitalter der immer chemisch werdenden Schulmedizin. (Quelle und zum Weiterlesen hier oder hier). 

Sehr bekannt sind heutzutage ihre Nerven- oder auch Energiekekse aus Dinkelmehl. Dinkel, der durch sie eine Renaissance erfuhr, wirkt nach Ihrer Theorie beruhigend und immunstärkend, Zimt hellt die Stimmung auf. Man nennt sie auch "Kekse gegen den Winterblues". Einen interessanten Artikel zum Dinkel findet ihr in dem Zusammenhang hier.  


Wir haben uns in Bingen auf Ihre Spuren begeben! 

Zuerst waren wir im Museum am Strom. Dort gibt es zahlreiche Informationen über ihr Leben. 


Man findet dort auch eine kleine Ausstellung über Römer/die Stadtgeschichte. Drei Räume waren historisch eingerichtet, schaut mal die Tapete, ich fand sie so schön! 


Weiter ging es zur Rochuskapelle, früher ein Verehrungsort für Hildegard von Bingen. Die Originalkapelle brannte 1889 aufgrund eines Blitzschlages nieder. In der wieder aufgebauten Kapelle widmete man nun einen Altar der Heiligen. 


Nahe der Kapelle befindet sich ihr Kräutergarten, der heute von Kreuzschwestern gepflegt wird. Dort wachsen in der warmen Jahreszeit über 80 Heilkräuter und Bäume, die auf Niederschriften Hildegards zurückzuführen sind. Jetzt im Winter war der Garten leider geschlossen. 


Gleich nebenan ist das Hildegard-Forum der Kreuzschwestern. Dort gibt es einen kleinen Laden mit Produkten ihrer Lehren, wechselnde Ausstellungen und Vorträge finden statt und man kann dort auch Mittagessen. Haben wir nicht, sah aber gut aus und wir werden das sicher mal nachholen. 


Der bekannte Mäuseturm von Bingen war leider gerade in Restauration. 


Nun aber zurück zu den Keksen. Ich finde sie schlicht und trotzdem sehr schmackhaft. Ein idealer Zwischensnack. Das Rezept ist aus dem Original Dinkelkochbuch von Hildegard, ich habe es leicht abgewandelt.

Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

Ihr benötigt für ein Blech

90g Butter oder Margarine, 4 Esslöffel Rohrzucker, ein Ei, zwei Messerspitzen Zimt, 200g Dinkel-Vollkornmehl, 50g helles Dinkelmehl, eine Messerspitze Backpulver

Butter oder Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Ei dazugeben, gut vermischen, Zimt, Backpulver und die Mehle mischen und  alles zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie gewickelt eine Stunde kühl stellen. Dann etwa 5 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen, ausrollen und Kreise ausstechen (ich habe ein kleines Glas genommen). Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 160C etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei!


Eure Katja

14.02.2015

Brownie-Törtchen mit Erdbeerfrosting zum Valentinstag

Ich wünsche Euch einen schönen Valentinstag!!

Ansich feiern wir den Valentinstag nicht, aber trotzdem habe ich meinem Mann eine Kleinigkeit besorgt. Und heute dachte ich mir, hm, nur etwas Gekauftes ist vielleicht doch nicht so originell, also habe ich mir schnell überlegt, was er gerne mag und was nicht so aufwendig ist. Sofort kamen mir Brownies in den Sinn! Um diese interessanter zu gestalten, habe ich den Brownieteig in Cupcake-Förmchen gebacken und mit einem Erdbeerfrosting gefüllt. Die Erdbeeren färben den Frischkäse ganz natürlich rosa. Die Zuckerherzen habe ich im Supermarkt entdeckt und auch sie kommen ohne Farbstoffe aus. Und die Kombination Erdbeere/Schoko ist einfach klasse!


Brownie-Törtchen mit Erdbeerfrosting 

Ihr benötigt für 7 Stück

100g Zartbitterschokolade, 70g Butter oder Margarine, 50g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 60g Rohrzucker, 2 Esslöffel Kakaopulver (ungesüßt), 2 Eier, ein Teelöffel Backpulver, ein Esslöffel saure Sahne

300g ungesalzenen Frischkäse, 1/4 Packung Tiefkühl-Erdbeeren (oder einige frische in der Saison), ca. 2 Esslöffel Zucker, ein Bio-Vanillezucker

Für die Brownies die Butter oder Margarine mit der Schokolade in einem Topf schmelzen lassen, beiseite stellen. Ofen ausf 180C vorheizen. Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und unterrühren. Zum Schluss die Schokoladenmasse sowie die saure Sahne zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. In gefettete Cupcake-Förmchen füllen und etwa 25 Minuten backen. 

Für das Frosting Erdbeeren auftauen lassen (wenn tiefgekühlte verwendet werden) und pürieren. Den Frischkäse mit dem Zucker (schmeckt es ab, bis er Euch süß genug ist, das ist individuell verschieden) sowie dem Vanillezucker glatt rühren und nach und nach esslöffelweise die Erdbeeren hinzugeben, bis die gewünschte Färbung erreicht ist. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und in die Cupcake-Vertiefungen spritzen.

Mit Zuckerherzen bestreut servieren. 

Ihr könnt auch einfach eine Muffinform verwenden! 


Vielleicht ein Last-Minute-Kaffeetafel-Rezept :-)

Eure Katja

13.02.2015

Schneller Kuchen mit Datteln und Sultaninen

Hier herrscht ständig Krankenlager zur Zeit...erst war mein Sohn krank, dann ich, jetzt wieder mein Sohn...also machen wir uns es daheim gemütlich (bei dem ständig trüben Wetter nicht sooo schwer, nur mein Sohn ist traurig wegen seiner versäumten Fastnachtsfeier). Und wenn ich so zuhause bin, muss ich doch meist etwas backen. Diesmal waren noch Datteln von den Energiebällchen übrig, also habe ich diese kurzerhand für einen schlichten, schnell gebackenen und doch sehr schmackhaften Kuchen verwendet. Der Kuchen kommt mit wenig Zucker aus, da die Trockenfrüchte ihn schon süßen. Und auch wenn ich gar nicht so ein Sultaninen-Fan bin: Der Kuchen war ruckzuck verspeist!




Dattel-Sultaninen-Kuchen

Ihr benötigt für eine kleine Blechform

100g ungeschwefelte Sultaninen, 50g entsteinte Datteln, 1 Teelöffel Natron, 50g Butter oder Margarine, 50g Rohrzucker, 2 Eier, 200g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 2 Teelöffel Backpulver

Die Sultaninen, die Datteln und das Natron mit kochendem Wasser übergießen und etwa 20 Minuten quellen lassen, dann durch ein Sieb das Wasser abgießen. Die Trockenfrüchte pürieren. Mehl mit Backpulver vermischen. Butter oder Margarine mit den Eiern und dem Zucker gut vermischen, dann die Mehlmischung hinzufügen und zum Schluss die Sultaninen-Dattelmischung unterrühren. 

Eine kleine Blechform fetten und den Teig flach einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 25 Minuten backen. 


Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei!


Ich wünsche Euch ein schönes Fastnachts-Wochenende!

Eure Katja 

06.02.2015

Müsliriegel, die nur leicht süß sind und nicht zerfallen!

Ich finde es immer ein wenig tricky, Müsliriegel selber zu machen, geht Euch das auch so? Oftmals schmecken sie durch den hohen Honiganteil (damit die Zutaten zusammenhalten) viel zu süß und außerdem zerfallen sie, wenn man versucht, die Riegel in Stücke zu schneiden. So erging es mir jedenfalls jedes Mal. Nun habe ich ein Rezept zusammengestellt, das ein wenig wie Keks, zugleich aber auch Müsliriegel ist. Das Ergebnis: ein Riegel, der nicht so süß ist und beim Schneiden die Form behält! 



Neulich haben wir uns den Nachbarshund ausgeliehen und sind durch die Weinberge gelaufen, denn endlich hatte es bei uns auch mal geschneit und zudem kam die Sonne raus - die lässt sich in letzter Zeit sehr, sehr selten blicken. 




Die Riegel hatte ich als Snack dabei, sie lassen sich auch gut mitnehmen! 


Müsliriegel 

Ihr benötigt für ca. 10 Stück

100g Butter oder Margarine, 50g Honig (wer es süßer mag nimmt mehr), 80g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 100g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 100g Haferflocken, 30g gehackte Mandeln, 30g Cashewnüsse, 20g Kokosraspeln, 30g Rosinen

Aus Butter oder Margarine, Honig, Mehl, Ei und gemahlenen Mandeln einen Teig rühren. Die Cashews hacken und mit den übrigen Zutaten untermischen. 

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ihn mittels Klarsichtfolie und einem Nudelholz dünn ausrollen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 15 Minuten backen, bis er leicht bräunt. 

Die Riegel mit einem Pizzaschneider oder Messer noch warm schneiden und abkühlen lassen. 

Mit milchfreier Margarine laktosefrei!

Ihr könnt die Riegel natürlich variieren, nehmt statt Rosinen getrocknete Cranberries oder klein geschnittene, getrocknete Aprikosen. Auch getrocknete Erdbeeren sind denkbar. Als Nüsse eignen sich auch Haselnüsse. Oder mischt Sonnenblumenkerne/Kürbiskerne unter! 

Diese Riegel schmecken auch Kindern als Snack sehr gut! 


Eure Katja

31.01.2015

Kumquat-Muffins - Kumquats sind meine Neuentdeckung

Habt ihr schon einmal Kumquats gegessen? Neulich sind sie mir im Supermarkt in die Hände gefallen und ich hatte vorher irgendwie noch nie davon gehört. Auch wusste ich nicht, dass man diese Mini-Orangen samt Schale und Kernen verzehren kann. Das fand ich schon gewöhnungsbedürftig! Also habe ich lieber daraus wirklich tolle Muffins gebacken. Sie schmecken dezent nach Orange mit einer leichten Kumquatnote. Eine prima Kombination, wie ich finde!


Saison haben Kumquats übrigens wie Orangen, also bei uns in der Winterzeit. 


Kumquat-Muffins

Ihr benötigt für ca. 9 Stück

200g helles Mehl (Weizen oder Dinkel), ein Ei, den Saft von eineinhalb Orangen, die Schale einer Kumquat, 2 Teelöffel Backpulver, 70g Butter oder Margarine, 80g Rohrzucker, 125 Puderzucker, 3 Kumquats

Aus Mehl, Ei, Rohrzucker, dem Saft einer Orange, Backpulver und der Butter oder Margarine einen geschmeidigen Teig rühren. Die Kumquat waschen und die Schlae in ganz kleine Würfel schneiden, diese unter den Teig mischen. Eine Muffinform fetten oder mit Muffinförmchen auslegen, den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 20 Minuten backen. 

Puderzucker mit dem Saft dreier Kumquats (ich habe sie einfach mit der Hand ausgepresst) und etwas Orangensaft verrühren, dass eine feste Glasur entsteht. Die Muffins mit der Glasur bestreichen. 

Die Muffins sind mit milchfreier Margarine laktosefrei!



Eure Katja 

21.01.2015

Schokoladen-Guglhupf für die gute Stimmung an trüben Tagen

Was macht ihr, um Euch an trüben Januartagen bei Laune zu halten? Ich für meinen Teil gönne mir mal eine schöne Massage, miste gründlich aus, blättere in farbenfrohen Frühjahrskatalogen, kaufe mir Blümchen und - backe einen Schokoladenkuchen, denn Schokolade in Maßen ist ja bekanntermaßen auch gut für die Stimmung! 

Diesen Guglhupf kann ich Euch absolut empfehlen, er ist nicht zu süß, schön schokoladig und selbst an den darauffolgenden Tagen noch saftig, was ja bei manchen Rührkuchen nicht der Fall ist!


Schokoladen-Guglhupf

Ihr benötigt für eine Guglhupf-Form

300g Dinkel- oder Weizenmehl, 100g braunen Zucker, 80g weißen Zucker, 150g Butter oder Margarine, 2 Esslöffel Butter oder Margarine, 100g Zartbitterschokolade, 4 Eier, 1/2 Packung Backpulver, 200g Schmand, 3 Esslöffel Backkakao, 4 Esslöffel Milch

Ofen auf 180C vorheizen. Die Schokolade klein schneiden und mit den zwei Esslöffeln Butter oder Margarine in einem Topf bei geringer Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter oder Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier hinzugeben. Die Schokoladenmischung dazu gießen, verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Zuletzt den Schmand, den Kakao und die Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Eine Guglhupf-Form fetten und den Teig hineingeben. Im Ofen etwa 45 Minuten backen, bis der Kuchen durch ist (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen, mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen und mit Pistazien oder anderen Nüssen bestreuen. 


Es war übrigens gar nicht so einfach, den Kuchen vor meinen zwei männlichen Schokokuchen-Fans für die Fotos zu retten, schwupps waren die ersten Stücke schon abgeschnitten und vertilgt!



Eure Katja

18.01.2015

Süße Käseschnecke oder auch Käseteilchen in XL

Als ich Kind war und mir beim Bäcker ab und an etwas aussuchen durfte, habe ich gerne eine "Käseschnecke" genommen - ein Hefeteiggebäck mit einer Quarkauflage. Keine Ahnung, warum das Gebäck Schnecke hieß, der Teig war ja gar nicht so gedreht wie eine Schnecke, allerdings gab es noch eine Variante mit Rosinen, die war so eingedreht,  und ich denke, der Teig war derselbe, also war das eben auch eine :-) Hier heißen sie wohl Teilchen. 

Und genau darauf hatte ich mal wieder Lust! Beim Backen dachte ich mir so, dass ich ja auch einfach eine große Käseschnecke backen könnte und die Stücke dann wie Kuchen schneide. Hat wunderbar geklappt! Ist mal etwas anders! 



Käseschnecke XL

Ihr benötigt für eine große Schnecke

Für den Teig: 400g Weizen- oder Dinkelmehl, einen Beutel Trockenhefe, 5 Esslöffel Zucker, 70g geschmolzene Butter oder Margarine, 1/4l Milch

Für den Belag: 250g Magerquark, 1 Ei, 3 Esslöffel Vanillepuddingpulver, 4 Esslöffel Zucker

Butter oder Margarine schmelzen, die Milch hinzugeben, vom Herd nehmen. Die Butter-Milchmischung mit den übrigen Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ggf. noch etwas Milch bzw. Mehl hinzugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig zu einer Kugel formen und flach drücken, nochmals zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. In der Mitte eine Mulde formen.

Die Zutaten für den Belag gut vermischen und die Quarkmasse in die Mulde geben. 

Im vorgeheizten Backofen bei 150C etwa 25 Minuten backen, bis der Teig bräunt.  

Alle mit einer Laktoseunverträglichkeit nehmen laktosefreien Quark, laktosefreie Milch und milchfreie Margarine! 



Eure Katja

31.12.2014

Glückskekse XL mit guten Wünschen zum neuen Jahr!

Heute Vormittag habe ich noch schnell Glückskekse gebacken! Ich wollte das schon immer einmal ausprobieren. Schnell ist allerdings gut, denn erst nach einigen Fehlversuchen habe ich ein Rezept zusammengestellt, das perfekt funktionierte, zuerst waren die Kekse viel zu süß und dann wurden sie nicht richtig fest. Das folgende Rezept hat bei mir dann wunderbar funktioniert! Ich habe sie etwas größer als die normalen Kekse gebacken, Glückskekse XL!


Die Sprüche habe ich aus dem Internet zusammengesucht, vielleicht als Anregung für den einen oder anderen. 


Glückskekse XL

Ihr benötigt für etwa 10 Stück 

3 Eiweiß, 60g Puderzucker, eine Prise Salz, 20g gemahlene, blanchierte Mandeln, 50g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 40g geschmolzene Butter oder Margarine

Die Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen lassen, beiseite stellen, etwas abkühlen lassen. Die Eiweiße kurz mit dem Rührbesen schaumig schlagen, nicht steif! Puderzucker und die Prise Salz dazugeben, kurz vermischen, dann Mehl, geschmolzene Butter oder Margarine und Mandeln hinzufügen, zu einem glatten Teig verrühren. 

Ofen auf 180C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel drei Kreise (Durchmesser ca. 8cm) auf das Backpapier geben, dünn verstreichen. In den Ofen geben und etwa 10 Minuten backen, bis die Ränder braun werden. Herausnehmen und je einen vorgefertigten Zettel auf den Kreis legen, mit Hilfe eines Messers die Kreise einmal zusammenklappen (Achtung, heiß). Dann die Einkerbung formen, in dem ihr den zusammengeklappten Kekse in der Mitte über einen Tassenrand legt. Immer nur 3-4 Kekse auf einmal backen, da sie schnell abkühlen und dann nicht mehr formbar sind.  

Mit milchfreier Margarine ist das Rezept auch für alle geeignet, die unter einer Laktoseunverträglichkeit leiden! 



Und nun wünsche ich Euch eine wunderschöne Sylvesterfeier, einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes 2015!! 

Auf dass wirklich ein Traum, den ihr habt, in Erfüllung geht! 




Eure Katja

30.12.2014

Zweierlei Glücksschweinchen aus Brotteig

Bei uns laufen die Sylvestervorbereitungen auf Hochtouren! 

So habe ich für die Sylvesternacht und den Neujahrsmorgen zwei verschiedene Glücksschweinchen gebacken. Die einen sind aus einem hellen Brotteig und man kann sie auch wunderbar als kleinen Snack servieren, einfach Käsewürfel und Trauben in ein festeres Muffinförmchen füllen und die Brotschweinchen darauflegen. Andere Kombinationen wären Snacktomaten/kleine Mozzarellawürfel, Fetakäse/Oliven, Frischkäsebällchen, eingelegtes Gemüse (vegan/laktosefrei) usw. 

Zudem habe ich noch eine süße Variante gebacken. Sie schmecken besonders gut frisch oder nochmal kurz aufgebacken mit Marmelade oder einem anderen süßen Aufstrich. Auch prima als Frühstück am Neujahrsmorgen geeignet! 


Glückschweinchen aus süßem Brotteig

Ihr benötigt für 5 Stück 

300g Mehl (Dinkel oder Weizen), 1/2 Hefewürfel, 1/4 l lauwarme Vollmilch, 30g geschmolzene Butter oder Margarine, ein Ei, einen Esslöffel Zucker, eine Prise Salz

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Den Hefewürfel zerbröseln und in die Mulde geben. Etwas Wasser und einen Teelöffel Zucker hinzufügen und die Hefemischung mit einer Gabel zu einem Brei verrühren. Zugedeckt etwas 10 Minuten gehen lassen. Dann das Ei, den restlichen Zucker, die geschmolzene Butter oder Margarine, die Milch und die Prise Salz hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ggf. noch etwas Mehl/Milch hinzufügen. An einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und Schweinchen formen. Die Ohren und die Nase haften auch hier besser, wenn ihr sie mit ein wenig warmen Wasser anklebt. 

Die fertigen Schweinchen nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen, dann in den auf 180C vorgeheizten Backofen geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Mit laktosefreier Milch und Margarine auch für alle geeignet, die unter einer Laktoseunverträglichkeit leiden! 


Glücksschweinchen aus Brotteig 

Ihr benötigt für 5 Stück

350g Mehl (Dinkel oder Weizen), 200ml  lauwarmes Wasser, einen halben Hefewürfel, einen Teelöffel Salz, einen halben Teelöffel Zucker

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Den Hefewürfel zerbröseln und in die Mulde geben. Etwas Wasser und den Zucker hinzufügen und die Hefemischung mit einer Gabel zu einem Brei verrühren. Zugedeckt etwas 10 Minuten gehen lassen. Dann das Salz hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ggf. noch etwas Wasser oder Mehl dazugeben. An einem warmen Ort zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und Schweinchen formen. Die Ohren und die Nase haften besser, wenn ihr sie mit ein wenig warmen Wasser anklebt. 

Die fertigen Schweinchen nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen, dann in den auf 180C vorgeheizten Backofen geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Dieses Brot ist laktosefrei und vegan! 

***

Eure Katja

21.12.2014

Schokoladen-Mince-Pies als Weihnachtsdessert

In Großbritannien werden zu Weihnachten ja traditionell Mincepies gegessen. Mince leitet sich von der früheren Bezeichnung Mincemeat = gehacktes Fleisch ab, heute sind die Pies aber es ein süßes Gebäck und mit getrockneten Früchten und Nüssen gefüllt. Mincepies gelten auch als Lieblingsmahl des Weihnachtsmannes, deswegen stellt man oft welche an den Kamin. 

Das hat mich dazu inspiriert, auch mal welche zu backen, als Dessert- Tipp für die Weihnachtstage. Ich habe mich für eine Beerenmischung und Mandeln als Füllung entschieden. Um dem ganzen einen besonderen Touch zu geben, habe die den Deckel der Pies mit einem Keksstempel verziert. Schön wäre auch ein "Merry Christmas"- Stempel, aber leider waren diese bei uns ausverkauft.

Die Pies habe ich übrigens ganz einfach in einer Muffinform zubereitet.  



Schokoladen-Mince-Pies

Ihr benötigt für 6 Stück

300g Mehl, 100g Puderzucker, 30g ungesüßtes Kakaopulver, 150g Butter oder Margarine, 1 Ei, 1 Prise Ingwer, 1 Prise Salz

für die Füllung: eine Packung (125g) Beerenmischung, getrocknet (z.B. von Rossmann), den Saft von zwei Mandarinen, ein Esslöffel, brainer Zucker, 10g gehackte Mandeln. 

Die Mandarinen auspressen. Den Saft mit dem braunen Zucker und den Trockenfrüchten mischen, etwa eine Stunde leicht quellen lassen. 

Aus Mehl, Puderzucker, Kakaopulver, Butter oder Margarine, dem Ei und den Gewürzen einen Mürbeteig kneten, das geht am besten mit den Händen. In Folie gewickelt eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Ein Muffinblech zur Hälfte fetten. Von dem Teig ein kleines Stück abnehmen und zur Kugel formen. Diese flach drücken und in eine Muffinmulde legen, so dass der Boden vom Teig bedeckt ist und die Ränder ebenfalls, in der Mitte aber ein Hohlraum ist (quasi wie ein Schälchen). Mit den fünf anderen Muffinmulden ebenso verfahren. 

Von der Füllung den überschüssigen Saft abgießen und die Früchte mit den Mandeln mischen. Die Füllung in die Teigvertiefungen geben. 

Den restlichen Teig wiederum zu kleinen Kugeln formen, flach drücken und mittels eines Glases Kreise ausstechen, die die Größe der Muffinmulde haben. Diese ggf. bestempeln und auf die Füllung legen, leicht zusammendrücken. 

Im Ofen bei 180C ca. 30 Minuten backen. 

Unbestempelt könnt ihr sie noch mit Zuckerguss bestreichen, dann sind sie etwas süßer. 

Am besten frisch servieren!

Alle mit Laktoseunverträglichkeit nehmen milchfreie Margarine! 


Mir schmecken diese Törtchen gut, da sie schlicht und auch nicht sehr süß sind!

Wer keine Trockenfrüchte mag, für den habe ich noch einen Tipp: einfach den Teig zubereiten und diesen wie ein Schälchen in die Muffinform geben (siehe Schritt eins oben), ohne den Deckel. Dann backen, schon habt ihr ein essbares Schälchen aus Schokoladenteig, das wunderbar mit einer Kugel Eis gefüllt werden kann! 


Eure Katja

16.12.2014

Lebkuchenbrot - ein nicht so süßer Weihnachtskuchen

Wenn draußen so ein richtig ungemütliches, nasskaltes Dezemberwetter ist, so ist es doch etwas Herrliches, es sich daheim gemütlich zu machen! Und dann vielleicht zur Kaffeezeit einen heißen Kakao und ein leckeres weihnachtliches Gebäck zu genießen. 

Ich habe uns einen heißen Kakao gekocht und dazu Lebkuchenbrot gebacken. Für den Kakao habe ich Hafermilch verwendet - so ist er auch für Veganer geeignet! Hafermilch ist meine Entdeckung des Jahres! Ich fand den ersten Schluck wirklich gewöhnungsbedürftig, aber seitdem möchte ich sie nicht mehr missen, besonders warm schmeckt sie mir zu gut! (Kleiner Tipp: die beste Sorte ist meiner Meinung nach die eines Herstellers, der auch bekannt für Haferflocken ist...)

Zu dem Kakao passt wunderbar dieses würzige Lebkuchenbrot. Ich finde den Namen absolut passend, denn es ist tatsächlich eine Mischung aus Kuchen und Brot, süßlich und würzig wie Kuchen, aber von der Konsistenz nicht so locker und auch nicht so saftig wie Kuchen, sondern Brot ähnelnd, mit einer knusprigen Kruste. Ich finde es klasse! 



Lebkuchenbrot

Ihr benötigt

325g Dinkel-Vollkornmehl, 50g helles Dinkelmehl (oder nur helles Dinkelmehl, dann wird das Brot feiner), 125g Butter oder Margarine, 100g Zuckerrübensirup, 80g braunen Zucker, 2 Teelöffel Lebkuchengewürz, 1 Ei, 1 Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver, 2 Esslöffel Milch, eine Prise Salz

Margarine oder Butter mit dem Sirup und dem braunen Zucker sowie der Prise Salz cremig rühren, das Ei unter Rühren hinzufügen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Kakao mischen, mit der Milch unter die Eimischung rühren. In eine gefettete Kastenform geben und im Ofen bei 180C etwa eine Stunde backen. 

Alle mit einer Laktoseunverträglichkeit verwenden milchfreie Margarine und laktosefreie Milch oder Hafermilch!



Eure Katja

05.12.2014

Helgoländer Plätzchen - schlicht und würzig


Die Zeit der Weihnachtsmärkte hat ja wieder begonnen! Wir waren am Wochenende bei uns im Nachbarort, ein kleiner, aber sehr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, die sind mir eh die liebsten! Dort macht jedes Jahr die örtliche Bäckerei ihre Backstube auf und man kann frischen Lebkuchen, Brot aus dem Ofen und allerlei verschiedene Plätzchen kaufen. Zu schön! Dieses Jahr gab es auch wieder etwas zum Probieren: Helgoländer Plätzchen. Helgoländer Plätzchen? Hatte ich noch nie vorher gehört, aber nach ein wenig Recherche habe ich ein Rezept zusammengebastelt, und die Kekse schmecken sehr ähnlich wie die aus der Backstube! Ich liebe ja die schlichten, einfachen Plätzchen. 


Helgoländer

Ihr benötigt für etwa 20 Plätzchen

90g Butter oder Margarine, 40g Zucker, je 15g Zitronat/Orangeat, 15g gehackte Mandeln, 130g Mehl, 1/4 Teelöffel Hirschhornsalz und 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz

Die Butter oder Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Zitronat und Orangeat noch feiner hacken und mit den Mandeln untermischen. Das Mehl hinzugeben und kurz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Den Teig zu einer Rolle formen und Scheiben abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180C ca. 15 Minuten backen. 

Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei und vegan! 



Eure Katja