02.03.2015

Back to the roots

Ich habe mich entschlossen, wieder auf meinem alten Blog zu posten, danke fürs Vorbeischauen hier!!



26.02.2015

Möhrensuppe - diesmal asiatisch mit Süßkartoffel

Da ich die Möhrensuppe von neulich so lecker fand, generell aber am liebsten Suppen mit asiatischen Touch esse, habe ich uns mal eine Möhrensuppe auf asiatische Art mit Süßkartoffel gekocht. Ich bin im Moment sowieso Süßkartoffel-Fan! Sie ist auch sehr gesund, steckt voller Nährstoffe und stärkt so das Immunsystem. 


Süßkartoffel-Möhren-Suppe auf asiatische Art

Ihr benötigt für 2 Portionen

2 große Süßkartoffeln, 6 große Möhren, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Ingwerpulver, rote Currypaste, Gemüsebrühe, Kokosmilch

Süßkartoffel und Möhren schälen, waschen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch ebenso schälen und ganz klein schneiden. Etwas Sesamöl oder anderes neutrales Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebel hinzugeben und kurz anbraten. Einen viertel Teelöffel Ingwerpulver sowie rote Currypaste hinzugeben und mitbraten. Das Gemüse hinzufügen und alles gut vermischen. Mit Gemüsebrühe ablöschen, so daß das Gemüse knapp bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze weich kochen. Dann das Gemüse pürieren und so viel Kokosmilch hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Limettensaft und schwarzem Pfeffer abschmecken. 

Als Topping eignen sich Erdnüsse und frischer Koriander! 

Die Suppe ist gluten- und laktosefrei sowie vegan! 



Eure Katja

23.02.2015

Salziges Popcorn - eine leckere Knabberei

Wer auf den Faschingsumzügen war, der hat bestimmt auch einige von diesen Popcorn-Tütchen gefangen! Für meinen Geschmack sind sie allerdings viel zu süß! Ich habe heute eine Alternative für Euch - mein Lieblings-Popcorn!



Popcorn mit Himalaya-Salz

Ihr benötigt für eine mittelgroße Schüssel

Olivenöl, Popcornmais (ich verwende Bio), Himalaya-Salz (ein anderes geht auch)

Olivenöl in einen großen Topf geben, so dass der Topfboden dünn mit dem Olivenöl bedeckt ist und erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, so viele Maiskörner hinzugeben, dass wiederum der Boden bedeckt ist. Deckel auflegen und Herdplatte angeschaltet lassen. Nach kurzer Zeit platzen die Maiskörner auf. 

Das fertige Popcorn mit Himalaya-Salz bestreuen. 

Popcorn ist laktose- und glutenfrei sowie vegan! 


Eine fettärmere Variante zu Chips & Co!



Ich werde mal eine Schüssel Frust-Knabbern, denn mein Sohn ist zum dritten Mal innerhalb von ein paar Wochen richtig krank. Jetzt wird es doch Zeit für Frühling. 

 Eure Katja

20.02.2015

Ein Immun-Booster - mein absoluter Favorit!

 Im Moment trinken wir hier jeden Tag diesen Smoothie - ich habe ihn für uns "Immun-Booster" getauft. Ich finde die Mischung aus verschiedenen Zitrusfrüchten mit süßlicher Banane perfekt.  



Immun - Booster mit Zitrusfrüchten und Banane

Ihr benötigt für ein großes Glas

3 Orangen, eine halbe Zitrone, eine Limette, eine Banane, optional: Ingwer, Honig 

Die Zitrusfrüchte auspressen. Den Saft mit der Banae pürieren und sofort servieren. Wer mag, gibt noch etwas frischen, geriebenen Ingwer dazu oder süßt den Smoothie mit Honig. 

Der Smoothie ist laktose- und glutenfrei sowie vegan!   


Nicht nur die Vitamine machen gute Laune, sondern auch die Farbe, oder? In dem Ton habe ich mir auch ein neues Tuch zugelegt. Es ist von Ib Laursen und ich habe es vor Ort in einem dänischen Laden gekauft. Ihr findet es aber auch online. Mir ist dieses Frühjahr irgendwie nach Farbe zumute!


Eure Katja

18.02.2015

Nervenkekse aus Dinkel - Auf den Spuren von Hildegard von Bingen

Habt ihr schon von Hildegard von Bingen gehört? Sie war zu Zeiten des Mittelalters eine Heilige der römisch-katholischen Kirche, erste Ärztin, Universalgelehrte, Dichterin, Komponistin und Naturforscherin. Nach Ihrer Zeit gerieten viele Ihrer Lehren in Vergessenheit, bis 1970 ein österreichischer Arzt sie wieder aufleben lies - im Zeitalter der immer chemisch werdenden Schulmedizin. (Quelle und zum Weiterlesen hier oder hier). 

Sehr bekannt sind heutzutage ihre Nerven- oder auch Energiekekse aus Dinkelmehl. Dinkel, der durch sie eine Renaissance erfuhr, wirkt nach Ihrer Theorie beruhigend und immunstärkend, Zimt hellt die Stimmung auf. Man nennt sie auch "Kekse gegen den Winterblues". Einen interessanten Artikel zum Dinkel findet ihr in dem Zusammenhang hier.  


Wir haben uns in Bingen auf Ihre Spuren begeben! 

Zuerst waren wir im Museum am Strom. Dort gibt es zahlreiche Informationen über ihr Leben. 


Man findet dort auch eine kleine Ausstellung über Römer/die Stadtgeschichte. Drei Räume waren historisch eingerichtet, schaut mal die Tapete, ich fand sie so schön! 


Weiter ging es zur Rochuskapelle, früher ein Verehrungsort für Hildegard von Bingen. Die Originalkapelle brannte 1889 aufgrund eines Blitzschlages nieder. In der wieder aufgebauten Kapelle widmete man nun einen Altar der Heiligen. 


Nahe der Kapelle befindet sich ihr Kräutergarten, der heute von Kreuzschwestern gepflegt wird. Dort wachsen in der warmen Jahreszeit über 80 Heilkräuter und Bäume, die auf Niederschriften Hildegards zurückzuführen sind. Jetzt im Winter war der Garten leider geschlossen. 


Gleich nebenan ist das Hildegard-Forum der Kreuzschwestern. Dort gibt es einen kleinen Laden mit Produkten ihrer Lehren, wechselnde Ausstellungen und Vorträge finden statt und man kann dort auch Mittagessen. Haben wir nicht, sah aber gut aus und wir werden das sicher mal nachholen. 


Der bekannte Mäuseturm von Bingen war leider gerade in Restauration. 


Nun aber zurück zu den Keksen. Ich finde sie schlicht und trotzdem sehr schmackhaft. Ein idealer Zwischensnack. Das Rezept ist aus dem Original Dinkelkochbuch von Hildegard, ich habe es leicht abgewandelt.

Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

Ihr benötigt für ein Blech

90g Butter oder Margarine, 4 Esslöffel Rohrzucker, ein Ei, zwei Messerspitzen Zimt, 200g Dinkel-Vollkornmehl, 50g helles Dinkelmehl, eine Messerspitze Backpulver

Butter oder Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Ei dazugeben, gut vermischen, Zimt, Backpulver und die Mehle mischen und  alles zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie gewickelt eine Stunde kühl stellen. Dann etwa 5 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen, ausrollen und Kreise ausstechen (ich habe ein kleines Glas genommen). Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 160C etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei!


Eure Katja

16.02.2015

Möhrensuppe aus nur vier Zutaten

Seid ihr alle in Fastnachtslaune?

Da mein Sohn mit seiner Erkältung nicht recht schlucken konnte, habe ich uns neulich eine Möhrensuppe zubereitet. Diese besteht aus nur vier Zutaten und ist trotzdem so lecker, dass kein bisschen davon übrig geblieben ist! 


Möhrensuppe

Ihr benötigt für zwei Portionen

5 große Möhren, 4 große Kartoffeln, eine halbe Zwiebel, 2 Esslöffel Schmand, Gemüsebrühe

Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Möhren putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und würfeln. In einem Topf etwas Öl heiß werden lassen, die Zwiebel kurz anbraten, dann die Möhren und die Kartoffeln hinzugeben, kurz mitbraten und mit soviel Gemüsebrühe ablöschen, dass das Gemüse bedeckt ist. Im offenen Topf bei mittlerer Hitze etwas 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse fast weich ist Vom Herd nehmen, grob pürieren und den Schmand einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Geschmack mit Petersilie bestreut servieren. 

Mit laktosefreiem Schmand ist die Suppe laktosefrei! Die Suppe ist glutenfrei!



Die Suppe ist ein leichtes Mittagessen, bevor es auf die Umzüge geht, oder geht ihr nicht? Ich setzte dieses Jahr aus, bin ja eh kein Fastnachtsfan. Aber alle, die gern feiern: Habt einen tollen Tag! 

Eure Katja

14.02.2015

Brownie-Törtchen mit Erdbeerfrosting zum Valentinstag

Ich wünsche Euch einen schönen Valentinstag!!

Ansich feiern wir den Valentinstag nicht, aber trotzdem habe ich meinem Mann eine Kleinigkeit besorgt. Und heute dachte ich mir, hm, nur etwas Gekauftes ist vielleicht doch nicht so originell, also habe ich mir schnell überlegt, was er gerne mag und was nicht so aufwendig ist. Sofort kamen mir Brownies in den Sinn! Um diese interessanter zu gestalten, habe ich den Brownieteig in Cupcake-Förmchen gebacken und mit einem Erdbeerfrosting gefüllt. Die Erdbeeren färben den Frischkäse ganz natürlich rosa. Die Zuckerherzen habe ich im Supermarkt entdeckt und auch sie kommen ohne Farbstoffe aus. Und die Kombination Erdbeere/Schoko ist einfach klasse!


Brownie-Törtchen mit Erdbeerfrosting 

Ihr benötigt für 7 Stück

100g Zartbitterschokolade, 70g Butter oder Margarine, 50g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 60g Rohrzucker, 2 Esslöffel Kakaopulver (ungesüßt), 2 Eier, ein Teelöffel Backpulver, ein Esslöffel saure Sahne

300g ungesalzenen Frischkäse, 1/4 Packung Tiefkühl-Erdbeeren (oder einige frische in der Saison), ca. 2 Esslöffel Zucker, ein Bio-Vanillezucker

Für die Brownies die Butter oder Margarine mit der Schokolade in einem Topf schmelzen lassen, beiseite stellen. Ofen ausf 180C vorheizen. Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und unterrühren. Zum Schluss die Schokoladenmasse sowie die saure Sahne zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. In gefettete Cupcake-Förmchen füllen und etwa 25 Minuten backen. 

Für das Frosting Erdbeeren auftauen lassen (wenn tiefgekühlte verwendet werden) und pürieren. Den Frischkäse mit dem Zucker (schmeckt es ab, bis er Euch süß genug ist, das ist individuell verschieden) sowie dem Vanillezucker glatt rühren und nach und nach esslöffelweise die Erdbeeren hinzugeben, bis die gewünschte Färbung erreicht ist. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und in die Cupcake-Vertiefungen spritzen.

Mit Zuckerherzen bestreut servieren. 

Ihr könnt auch einfach eine Muffinform verwenden! 


Vielleicht ein Last-Minute-Kaffeetafel-Rezept :-)

Eure Katja

13.02.2015

Schneller Kuchen mit Datteln und Sultaninen

Hier herrscht ständig Krankenlager zur Zeit...erst war mein Sohn krank, dann ich, jetzt wieder mein Sohn...also machen wir uns es daheim gemütlich (bei dem ständig trüben Wetter nicht sooo schwer, nur mein Sohn ist traurig wegen seiner versäumten Fastnachtsfeier). Und wenn ich so zuhause bin, muss ich doch meist etwas backen. Diesmal waren noch Datteln von den Energiebällchen übrig, also habe ich diese kurzerhand für einen schlichten, schnell gebackenen und doch sehr schmackhaften Kuchen verwendet. Der Kuchen kommt mit wenig Zucker aus, da die Trockenfrüchte ihn schon süßen. Und auch wenn ich gar nicht so ein Sultaninen-Fan bin: Der Kuchen war ruckzuck verspeist!




Dattel-Sultaninen-Kuchen

Ihr benötigt für eine kleine Blechform

100g ungeschwefelte Sultaninen, 50g entsteinte Datteln, 1 Teelöffel Natron, 50g Butter oder Margarine, 50g Rohrzucker, 2 Eier, 200g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 2 Teelöffel Backpulver

Die Sultaninen, die Datteln und das Natron mit kochendem Wasser übergießen und etwa 20 Minuten quellen lassen, dann durch ein Sieb das Wasser abgießen. Die Trockenfrüchte pürieren. Mehl mit Backpulver vermischen. Butter oder Margarine mit den Eiern und dem Zucker gut vermischen, dann die Mehlmischung hinzufügen und zum Schluss die Sultaninen-Dattelmischung unterrühren. 

Eine kleine Blechform fetten und den Teig flach einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 25 Minuten backen. 


Mit milchfreier Margarine auch laktosefrei!


Ich wünsche Euch ein schönes Fastnachts-Wochenende!

Eure Katja 

11.02.2015

Vegane Sojanka & ein Stück Vergangenheit

Letzte Woche war ich ein paar Tage in Berlin! 

Zu (West)-Berlin und der Reiserei gehörte damals auch immer der Transit durch die ehemalige DDR, und auch heute fahren wir ja immer durch die neuen Bundesländer. Damals hatte man leider nicht die Möglichkeit, von der Autobahn abzufahren, was ja heute zum Glück anders ist und so entdecken wir immer Neues auf der Strecke!

An Weihnachten auf der Fahrt in die Hauptstadt waren meine Männer zum Beispiel ganz traurig, in Thüringen keine Thüringer Rostbratwurst zu bekommen, da ein traditioneller Imbiss einer neuen Autobahnabfahrt zum Opfer fiel. Nun hatte ich aber herausgefunden, dass es diesen Imbiss neu gibt (für Fans der Thüringer Küche, Facebook hier). Für Vegetarier gibt es Salat oder die typischen Kartoffelspezialitäten. 

Diesmal habe ich allerdings mal eine Suppe probiert, die typisch für die Region bzw. die osteuropäische Küche ist: Die Soljanka. Und auch wenn ich die Fleischbeilage nicht mitgegessen habe, so hat sie mir doch so gut gefallen, dass ich mir überlegt habe, sie daheim einmal vegetarisch/vegan zuzubereiten. 

Ich muss sagen, mir hat meine Variante dann sogar besser geschmeckt, und so wird dieses einfache, schnell zubereitete und leicht säuerliche Gericht eins, das ich sicher öfter kochen werde! 


Vegane Soljanka

Ihr benötigt für zwei bis drei Portionen

2 rote Paprikaschoten, 2 große Möhren, eine kleine Zwiebel, eine halbe Knoblauchzehe, ein Lorbeerblatt, 500g passierte Tomaten, eine kleine Dose Tomatenmark, 200ml Wasser, ein Esslöffel Gemüsebrühe, 8-9 kleine Cornichons, 175g Räuchertofu, ein Esslöffel milder Ajvar, Paprikapulver

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Paprika waschen, putzen und würfeln. Möhren schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch anbraten, Paprika hinzufügen, kurz mitbraten und mit den passierten Tomaten sowie dem Tomatenmark ablöschen. Wasser, Brühe und Lörbeerblatt hinzugeben, gut umrühren und bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen. Gurken und Tofu klein schneiden. Die Suppe mit einem Esslöffel Paprikapulver sowie dem Ajvar abschmecken. Gurken und Tofu hinzugeben, unterrühren und kurz erwärmen. 

Die Suppe ist auch laktose- und glutenfrei! 


Die Tage in Berlin waren ein paar aufregende Tage, ich hatte nach langer, langer Zeit meine Verwandschaft mal wiedergesehen, war im Süden der Stadt, wo ich aufgewachsen bin, unterwegs, habe Erinnerungsstücke von meinem Vater geerbt und wurde dadurch nochmal mit der Kindheit/ Vergangenheit konfrontiert, was ich auch sehr spannend fand. So ist unter anderem ein altes Tagebuch und auch ein Fotoalbum aufgetaucht, das mein Vater in jungen Jahren geführt hat. Ich war ganz begeistert von seinen alten Berlin-Fotos! Schaut mal!





Das war noch ein ganz anderes Berlin!

Eure Katja

09.02.2015

Energyballs - eine superschnell zubereitete Nascherei

Ich muss zugeben, ich nasche wirklich gern. Und am liebsten helle Schokolade. Nun wollte ich mal eine gesündere Alternative ausprobieren und habe kleine Energie-Kugeln zubereitet. Sie sind auch süß, stecken aber noch voller Nährwerte und sind in Maßen genossen hervorragend für das kleine Leistungstief am Vor- oder Nachmittag geeignet! 


Ihr könnt sie nach Eurem Geschmack zubereiten, als Faustregel gilt: ein Teil Nüsse, zwei Teile Trockenfrüchte. Zum Verfeinern eignet sich zum Beispiel Zimt oder auch Vanille. Ihr könnt sie pur genießen oder in gehackten Nüssen nach Wahl wälzen. Unten findet ihr mein Lieblingsrezept! 


Energy-Balls

Ihr benötigt für etwa 8 Stück

60g Bio-Datteln, 20g Trockenpflaumen, 20g getrocknete Aprikosen, 25g Cashewnüsse, 25g ganze Mandeln, einen Teelöffel Wasser, Kokosraspeln zum Wälzen

Die Nüsse klein hacken und mit den Trockenfrüchten und dem Wasser im Mixer zu einer klebrigen Masse verarbeiten (geht auch mit dem Pürierstab, allerdings nicht so gut). Von der Masse kleine Stücke abnehmen und zu Kugeln formen, diese in Kokosraspeln wälzen.

Halten sich im Kühlschrank ein paar Tage! 

Die Energyballs sind laktose- und glutenfrei und auch vegan! 


In kleinen Pralinenförmchen eignen sie sich auch gut als Mitbringsel! 



Bleibt gesund, hier sind gerade viele krank, ich auch, wird aber schon wieder.

Eure Katja 

06.02.2015

Müsliriegel, die nur leicht süß sind und nicht zerfallen!

Ich finde es immer ein wenig tricky, Müsliriegel selber zu machen, geht Euch das auch so? Oftmals schmecken sie durch den hohen Honiganteil (damit die Zutaten zusammenhalten) viel zu süß und außerdem zerfallen sie, wenn man versucht, die Riegel in Stücke zu schneiden. So erging es mir jedenfalls jedes Mal. Nun habe ich ein Rezept zusammengestellt, das ein wenig wie Keks, zugleich aber auch Müsliriegel ist. Das Ergebnis: ein Riegel, der nicht so süß ist und beim Schneiden die Form behält! 



Neulich haben wir uns den Nachbarshund ausgeliehen und sind durch die Weinberge gelaufen, denn endlich hatte es bei uns auch mal geschneit und zudem kam die Sonne raus - die lässt sich in letzter Zeit sehr, sehr selten blicken. 




Die Riegel hatte ich als Snack dabei, sie lassen sich auch gut mitnehmen! 


Müsliriegel 

Ihr benötigt für ca. 10 Stück

100g Butter oder Margarine, 50g Honig (wer es süßer mag nimmt mehr), 80g helles Mehl (Dinkel oder Weizen), 100g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 100g Haferflocken, 30g gehackte Mandeln, 30g Cashewnüsse, 20g Kokosraspeln, 30g Rosinen

Aus Butter oder Margarine, Honig, Mehl, Ei und gemahlenen Mandeln einen Teig rühren. Die Cashews hacken und mit den übrigen Zutaten untermischen. 

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ihn mittels Klarsichtfolie und einem Nudelholz dünn ausrollen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C etwa 15 Minuten backen, bis er leicht bräunt. 

Die Riegel mit einem Pizzaschneider oder Messer noch warm schneiden und abkühlen lassen. 

Mit milchfreier Margarine laktosefrei!

Ihr könnt die Riegel natürlich variieren, nehmt statt Rosinen getrocknete Cranberries oder klein geschnittene, getrocknete Aprikosen. Auch getrocknete Erdbeeren sind denkbar. Als Nüsse eignen sich auch Haselnüsse. Oder mischt Sonnenblumenkerne/Kürbiskerne unter! 

Diese Riegel schmecken auch Kindern als Snack sehr gut! 


Eure Katja

02.02.2015

Green Smoothies - für Einsteiger und die Kindern schmecken

Green Smoothies sind definitiv im Trend. Sie verheißen eine schönere Haut, weniger Celluite, einen Energieschub, Gewichtsabnahme und noch allerlei Positives. Ich stehe ja Ernährungstrends meist skeptisch gegenüber und bin immer der Meinung, eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch und auf den Körper hören reicht aus, um gesund und fit zu bleiben, außer man leidet an einer Allergie. Eine Freundin von mir schwört allerdings auf diese Smoothies, sie ernährt sich quasi davon. Gut, das wär jetzt nichts für mich, aber neugierig haben mich diese Drinks nun doch gemacht und so habe ich mal zwei ausprobiert.

Es gibt Varianten, die eine Mahlzeit ersetzen können. Diese hier sind eher als Zwischenmahlzeit oder als Vitaminkick während einer Mahlzeit geeignet. Und Vitamine schaden ja generell nicht! 


Oftmals ist die Gemüsezutat bei Green Smoothies Spinat. Als Faustregel gilt generell: Ein Teil grünes Gemüse (Spinat/ Salat/ Gurke/ Grünkohl..), ein Teil Obst (Banane/ Apfel/ Ananas/ Mango/ Beeren/ Orange/ Birne/ Weintrauben...) und etwas Flüssigkeit (Saft/ Wasser/ Mandelmilch...). Ihr könnt auch Joghurt verwenden. 



Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht, dieser Smoothie schmeckte kaum nach dem Spinat, sondern schön fruchtig mit einer leicht bitteren Note. Wer das nicht mag, lässt die Grapefruit weg und nimmt statt dessen einen Esslöffel Zitronensaft. 

Green Smoothie mit Grapefruit und Spinat

Ihr benötigt pro Person

Eine Handvoll Spinatblätter, eine Banane, den Saft einer Orange, eine halbe rosa Grapefruit, ein halber grüner Apfel

Den Spinat gut waschen, die Grapefruit filetieren, den Apfel waschen, entkernen und mit der Schale klein schneiden. Spinat, die Früchte und den Orangensaft in einen Mixer geben und gut vermischen oder mit dem Pürierstab zu einem Smoothie verarbeiten. Gleich genießen. 

Diese Variante ist vegan, laktose- und glutenfrei!

Für Einsteiger reicht es, die Zutaten mit einem Pürierstab zu vermischen, wer Smoothies öfter trinkt, für den lohnt die Anschaffung eines Standmixers. 


Die zweite Variante ist zwar nicht von der Farbe her grün, aber Spinat ist trotzdem enthalten. Dieser Smoothie ist fast ein wenig wie Eiscreme, sehr fruchtig und daher auch prima für Kinder geeignet! Mein Sohn war begeistert! 

Spinat-Beeren-Smoothie

Ihr benötigt pro Portion

Ein paar Spinatblätter, eine Handvoll tiefgekühlter Beeren, eine Banane, 2 große Esslöffel Vollmilchjoghurt, etwas Apfelsaft

Spinat gut waschen und mit den übrigen Zutaten in ein hohes Gefäß geben. Alles mit dem Pürierstab gut vermischen oder einen Standmixer benutzen, wer hat. Sofort genießen. 

Dieser Smoothie ist glutenfrei, alle mit einer Laktoseunverträglichkeit nehmen laktosefreien Joghurt, Veganer können Sojajoghurt nehmen. Wer keinen Spinat mag, lässt ihn hier einfach weg. 

Übrigens ist es sogar gut, den rohen Spinat in Kombination mit einem Milchprodukt zu sich zu nehmen, da die Oxalsäure in dem Spinat die Calciumaufnahme behindert und das so ausgeglichen werden kann. 


Habt ihr schon einmal Green Smoothies versucht?

Ich habe noch entdeckt, dass Susanne von la petite cuisine gerade ein Buch über Smoothies geschrieben hat, schaut mal hier, es gibt gerade auch drei Exemplare zu gewinnen! 

Eure Katja